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Gedenksteine Sobibór

Im Jahr 1933 kam die jüdische Familie Scharlach in Amsterdam an. Der Vater Ludwig und die Mutter Gerda waren mit ihrer Tochter Erika vor der antijüdischen Politik der Nationalsozialisten geflohen . Sie hatten ihre Heimatstadt Chemnitz verlassen. Am 13. Juli 1943 wurden sie in einen Güterwaggon gepfercht und der Zug brachte sie in das Mordlager Sobibor. Dort wurden sie am 16. Juli 1943 getötet

Gedenkstein ScharlachAn dem Ort wo die Familie Scharlach ermordet wurde, steht heute ein Gedenkstein für Robert, Gerda und Erika Scharlach Er ist einer von über 300 Gedenksteinen. Auf jedem Gedenkstein ist eine Metallplatte mit dem Namen eines Opfers, dem Geburtsort und dem Geburtsdatum befestigt. So wird den Opfern ihre Geschichte ein wenig zurückgegeben und aus der Namenlosigkeit herausgeholt. Denn in Sobibor wurden nicht 180.000 Menschen ermordet, sondern 180.000 mal ein einzelner Mensch. Ein Mensch mit einem Namen und mit einem Lebenslauf.

Das Schicksal der Familie Scharlach teilten viele Jüdinnen und Juden aus Deutschland. Seit 2003 bemüht sich das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. um Paten*innen für einen Gedenkstein, der an Menschen erinnert, die in Sobibor ermordet wurden.

Familie Scharlach
Robert, Gerda und Erika Scharlach

Wenn sie an der Patenschaft für einen Stein in der Gedenkstätte Sobibor interessiert sind, schreiben bitte an:
Annett Gerhardt: gerhardt@bildungswerk-ks.de.

Informationen zu den Gedenksteinen in Sobibor:

Die 300 Gedenksteine in Sobibor

https://sobibor.de/de/steine/

Zur Geschichte der Gedenksteine / Gedenkallee

https://sobibor.de/de/gedenkallee/

 

 

 

 

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