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SUMMARY:Das Warschauer Ghetto
DESCRIPTION:-> Diese Reise ist für 2025 ausgebucht\, Plätze auf der Warteliste sind möglich. \n\n\n\n1939 lebten etwa 370.000 Jüdinnen und Juden in Warschau. Sie bildeten damit die größte jüdische Gemeinschaft in Europa und nach New York das zahlenmäßig zweitgrößte jüdische Zentrum weltweit. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nNachdem die Pläne\, ein Ghetto außerhalb der Stadt einzurichten\, gescheitert waren\, erklärten die deutschen Besatzer am 12. Oktober 1940 jene Stadtteile Warschaus\, in denen die meisten Jüdinnen und Juden lebten\, zum sogenannten jüdischen Wohnbezirk. Alle außerhalb dieses Bereichs lebenden jüdischen Einwohner*innen hatten innerhalb von sechs Wochen dorthin umzuziehen. Am 16. November 1940 wurde das mit Mauern und Stacheldrahtzäunen umgebene Ghetto offiziell geschlossen. Infolge von Verschleppungen aus den umliegenden Landkreisen und aus dem Ausland (z. B. Berlin und Frankfurt) lebten Anfang 1942 mehr als 400.000 Menschen auf einem Areal von nur rund drei Quadratkilometern. Es war das größte Ghetto im deutsch besetzten Europa. \n\n\n\nAm 22. Juli 1942 begannen die Verschleppungen von Jüdinnen und Juden aus dem Warschauer Ghetto in das Mordlager Treblinka. Allein bis Ende August 1942 wurden in den Gaskammern von Treblinka etwa 200.000 Warschauer Ghettobewohner*innen getötet. Als im April 1943 die letzten im Ghetto verbliebenen Menschen nach Treblinka verschleppt werden sollten\, stellten sich Jüdinnen und Juden den Deutschen entgegen. Mit einem bewaffneten Aufstand wollten sie die Pläne der Deutschen durchkreuzen. Am 16. Mai 1943 meldeten die Deutschen die Niederschlagung des Aufstands und sprengten die Große Synagoge in Warschau. \n\n\n\nUnsere Bildungsreise folgt den wichtigsten Stationen in der Geschichte des Warschauer Ghettos. Zum Programm gehört auch ein Besuch des Jüdischen Historischen Instituts und des Polin – Museum der Geschichte der polnischen Juden. \n\n\n\n\n\nSamstag\, 15. November 2025 \n\n\n\nAnreise von Berlin-Hauptbahnhof nach Warschau.Wir wohnen im Hotel Ibis Warszawa Stare Miasto. \n\n\n\nSonntag\, 16. November 2025 \n\n\n\nWir beginnen das Programm mit einer Einführung in die Geschichte des Warschauer Ghettos. \n\n\n\nEin anschließender Rundgang durch die Stadt wird thematisch bestimmt von den deutschen und jüdischen Einrichtungen\, die das Ghetto verwaltet haben. Wir gehen zu Orten wie dem ehemaligen Sitz des Judenrats oder dem Dienstgebäude des deutschen „Kommissars für den jüdischen Wohnbezirk“. \n\n\n\nAm Nachmittag besteht die Möglichkeit das Museum der Geschichte der polnischen Juden | POLIN zu besuchen. \n\n\n\nAm Abend wird Dr. Mariusz Jastrząb mit einen Vortrag über das Verhältnis zwischen dem Ghetto und der sogenannten arischen Seite von Warschau informieren. Dr. Mariusz Jastrząb war u. a. Mitarbeiter des Museum der Geschichte der polnischen Juden | POLIN. \n\n\n\nMontag\, 17. November 2025 \n\n\n\nWir haben Frau Krystyna Budnicka zu einem Gespräch eingeladen. \n\n\n\nKrystyna Budnicka wurde 1932 als Hena Kuczer in einer jüdischen Familie in Warschau geboren. Sie überlebte den Aufstand im Ghetto und konnte anschließend auf die „arische Seite“ fliehen. Krystyna Budnicka studierte nach dem Krieg Pädagogik und arbeitete dann als Sonderschullehrerin. \n\n\n\nBei einem anschließenden Stadtrundgang beschäftigen wir uns mit dem alltäglichen Leben im Ghetto\, wobei die Rolle von Frauen und Kindern besonders behandelt wird. Wir besuchen u. a. den Ort einer Suppenküche der Jüdischen Sozialen Selbsthilfe (JSS) und das Gebäude des Femina-Theaters. \n\n\n\nAm Abend werden uns Freiwillige des Museums der Geschichte der polnischen Juden | POLIN über ihre Arbeit berichten und Fragen beantworten. \n\n\n\nDienstag\, 18. November 2025 \n\n\n\nWir beginnen den Tag mit einer Einführung zu den Deportationen aus dem Warschauer Ghetto in das Mordlager Treblinka\, zum Ghetto-Aufstand und der Arbeit des Untergrundarchivs „Oneg Schabbat“ (bekannt als Ringelblum-Archiv). \n\n\n\nDer anschließende Rundgang ist dem jüdischen Widerstand gegen die Mordaktionen der deutschen Besatzer gewidmet. Wir besuchen u. a. den sogenannten Umschlagplatz und den Gedenkort Miła-Straße 18. \n\n\n\nAm Nachmittag sind wir im Jüdischen Historischen Institut zu Gast. Dort befindet sich eine der wichtigsten Sammlungen zur jüdischen Geschichte in Polen\, darunter das Ringelblum-Archiv. \n\n\n\nMittwoch\, 19. November 2025 \n\n\n\nAbreise von Warschau nach Berlin-Hauptbahnhof. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Warschau im Hotel Ibis Stare Miasto. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis von 170\,00 Euro ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. \n\n\n\nBei einer selbst organisierten Unterbringung reduziert sich der Teilnahmebeitrag um 220\,00 Euro. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt für eine Unterbringung im Doppelzimmer 650\,00 Euro. Für eine Unterbringung im Einzelzimmer ist ein Zuschlag von 170\,00 Euro zu zahlen. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Verpflegung\, Fahrkarten\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener An- und Abreise nach Warschau reduziert sich der Teilnahmebeitrag um 80\,00 Euro. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden:Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KASBetreff: Warschau-Reise 2025 \n\n\n\nSoli-Beitrag\n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nMario Wenzelm.wenzel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nDer Anmeldebogen steht hier zum Download bereit. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.-> Die Reise für 2025 ist bereitsausgebucht\, es gibt noch Plätze auf der Warteliste
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SUMMARY:Belzec\, Sobibor\, Treblinka. Die Mordstätten der „Aktion Reinhardt“
DESCRIPTION:-> Diese Reise ist für 2025 ausgebucht\, Plätze auf der Warteliste sind möglich. \n\n\n\n       \n\n\n\nDie seit 1998 jährlich stattfindende Bildungsreise thematisiert die Geschichte und Bedeutung der sogenannten Aktion Reinhardt. Bei dieser „Aktion“ wurden etwa 1\,8 Millionen Jüdinnen und Juden in dem Zeitraum zwischen März 1942 und November 1943 ermordet. Neben den Besuchen der Gedenkstätten und Museen in Belzec\, Sobibor und Treblinka\, bietet die Reise Einblicke in unterschiedliche Aspekte des Holocaust in Ostpolen. Thema ist auch der Umgang mit dem jüdischen Erbe seit 1945. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nGeprägt wird diese Bildungsreise durch den Besuch der ehemaligen Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ – Belzec\, Sobibor und Treblinka. Gemeinsame Rundgänge und die Möglichkeit\, das Terrain individuell wahrzunehmen\, ermöglichen zum einen ein Kennenlernen der Topografie und der Geschichte der Mordlager\, zum anderen aber auch die Umgebung persönlich aufzunehmen und zu erfahren. \n\n\n\nDie ehemaligen Mordstätten sind direkt mit dem Leiden der Jüdinnen und Juden auf dem Weg in den Tod verbunden. Die Deportation aus ihren Wohnorten\, die Qualen der Fahrt zum Mordlager und die letzten Stunden\, Minuten nach Ankunft im Mordlager. Dazu gehört das Schicksal von einigen Tausend\, die im Mordlager von den Tätern zur Arbeit gezwungen wurden. Die Frage nach den Täter*innen\, den Mitwisser*innen und Zuschauer*innen begleitet uns während der Bildungsreise. Die große Zahl der Mitwisser*innen und Zuschauer*innen beim Mord an der jüdischen Bevölkerung stellt die Frage der Schuld nicht nur mit Blick auf die direkten Täter. Wir stellen uns darüber hinaus die Frage\, wie und wo die Menschen vor ihrer Ermordung lebten und wie die Jahre der deutschen Besatzung ihre Lebenswelt veränderte. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Berlin über Warschau nach Lublin. Unser Zug fährt morgens vom Berliner Hauptbahnhof ab. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nDer Tag beginnt mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen. \n\n\n\nEin Rundgang durch das ehemalige jüdische Lublin informiert über die Geschichte der Jüdinnen*Juden in der Stadt. Thema ist auch die Situation nach der deutschen Besetzung der Stadt im Jahr 1939 sowie die Nachkriegszeit. \n\n\n\nBis zum Einmarsch der Deutschen 1939 war Lublin ein Zentrum der Chassidismus\, des orthodoxen Judentums in Osteuropa. Von den 122.000 Einwohner*innen Lublins waren zu diesem Zeitpunkt 40.000 Juden*Jüdinnen. Vom 17. März bis zum 20. April 1942 wurden über 30.000 Lubliner Jüdinnen*Juden ermordet – die meisten von ihnen in der Mordstätte Belzec. \n\n\n\nIn Lublin hatten die deutschen Dienststellen ihren Sitz\, die an der Organisation der „Aktion Reinhardt“ beteiligt waren. Bei einem Rundgang durch das damalige „deutsche Viertel“ in Lublin werden die unterschiedlichsten deutschen Täter*innen und Mithelfer*innen der „Aktion Reinhardt“ vorgestellt. \n\n\n\nAm Abend spricht Anna Styczinska\, Mitarbeiterin beim Museum Polin in Warschau\, über die Situation der jüdischen Bevölkerung Polens vor dem Zweiten Weltkrieg. Dabei steht das Verhältnis zwischen jüdischer und christlicher Bevölkerung im Mittelpunkt. \n\n\n\nMontag \n\n\n\nWir beginnen den Tag mit einem Besuch des Geländes des ehemaligen Zwangsarbeitslagers „Alter Flugplatz“. \n\n\n\nIm östlichen Teil der Stadt Lublin befand sich während der deutschen Besatzung auf dem Gelände einer ehemaligen Flugzeugfabrik ein Zwangsarbeitslager für Jüdinnen*Juden. In den Jahren 1942/43 war es Teil der „Aktion Reinhardt“. Es war die zentrale Stelle um die geraubte Habe der getöteten Jüdinnen*Juden in den Mordlagern zu sortieren. An diesem Ort kamen die Züge mit Deportierten aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien im Frühjahr 1942 in den Distrikt Lublin zum Halt. \n\n\n\nNach dem Besuch des ehemaligen Lagergeländes fahren wir von Lublin aus Richtung Südosten. Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir das frühere jüdische Schtetl Izbica. Kaum bekannt ist\, dass viele der aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nach Ostpolen deportierten Jüdinnen*Juden zunächst in kleine Ortschaften wie Izbica oder Piaski gebracht wurden. Izbica war das größte der Transitghettos. Hier wurden Tausende Jüdinnen*Juden aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien untergebracht\, bis sie entweder vor Ort umkamen oder in die nahe gelegenen Vernichtungslager Bełżec oder Sobibor verschleppt und ermordet wurden. Heute leben in Izbica keine Jüdinnen*Juden mehr. Einzig ein jüdischer Friedhof erinnert an die Vergangenheit. Auf dem Friedhof wurden tausende jüdische Menschen erschossen und verscharrt. Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit besuchen wir die ehemalige Rampe und andere Plätze\, die mit der jüdischen Vergangenheit des Orts verbunden sind. Mittags besuchen wir die Schule von Izbica\, mit der das Bildungswerk Stanisław Hantz bereits seit mehr als zwanzig Jahren kooperiert. Die Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit der jüdische Vergangenheit Izbicas. Am Nachmittag begeben wir uns auf einen zweiten Rundgang durch Izbica. Im Mittelpunkt steht jetzt die Zeit nach 1944\, wie die Ermordung im Ort thematisiert wird und was aus den Gebäuden der jüdischen Gemeinde geworden ist. \n\n\n\nAuf dem Rückweg nach Lublin machen wir noch in dem kleinen Städtchen Piaski Halt. Wie Izbica wurde Piaski in der deutschen Besatzungszeit zum Transitghetto\, in das Jüdinnen*Juden aus Deutschland deportiert wurden. In Piaski besuchen wir den jüdischen Friedhof. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Belzec. \n\n\n\nEtwa 100 Kilometer von Lublin entfernt\, liegt an der Grenze zur Ukraine die Ortschaft Belzec. Am 17. März 1942 erreichte je ein Todeszug mit Jüdinnen*Juden aus Lublin und Lemberg das Mordlager in Belzec. Die Geschichtsschreibung hat sich darauf geeinigt\, dass an diesem Tag die sogenannte „Aktion Reinhardt“ begann. Etwa 450.000 Jüdinnen*Juden wurden in Bełżec ermordet. Warscheinlich wurde am 11. Dezember 1942 die letzte Gruppe von Jüdinnen*Juden in Bełżec ermordet. \n\n\n\nWir beginnen unseren Tag mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof von Tomaszów Lubelski. Die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde in die etwa acht Kilometer entfernte Mordstätte Bełżec verschleppt und dort in den Gaskammern getötet. \n\n\n\nIn Bełżec machen wir einen Rundgang durch das Städtchen. Wir besuchen u.a. den Ort\, an dem im Jahr 1940 zur Zwangsarbeit eingesetzte Roma und Sinti aus Deutschland untergebracht waren. Auch kommen wir zu einer ehemaligen Kneipe\, in der die „Trawniki-Männer“ abends einkehrten\, sie waren als Wachmänner in dem Mordlager eingesetzt. Dann gehen wir zur sogenannten Kommandantur\, dem ehemaligen Wohn- und Verwaltungsbereich der deutschen Täter. Vom Bahnhof Bełżec aus nähern wir uns der Gedenkstätte. Auf dem Weg dahin machen wir u.a. an einem ehemaligen Lokomotivschuppen Station. Das Gebäude wurde von der Mordstätte als Magazin für die Kleidung der Ermordeten genutzt. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte Majdanek. \n\n\n\nUnser Rundgang beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der „Aktion Erntefest“. Am 3. und 4. November 1943 wurden in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und in den Zwangsarbeitslagern Trawniki und Poniatowa etwa 43.000 Jüdinnen*Juden erschossen. Dieses Massaker nannten die deutschen Täter in zynischer Weise „Aktion Erntefest“. Das Ereignis wird als das Ende der „Aktion Reinhard“ angesehen. \n\n\n\nNach der individuellen Besichtigung der Gedenkstätte besteht um 15.00 Uhr die Möglichkeit eines Transfers zurück in die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Sobibor\, gelegen im Dreiländereck Polen\, Ukraine und Weißrussland\, etwa 100 Kilometer von Lublin entfernt. \n\n\n\nAuf dem Weg nach Sobibor machen wir zunächst Station in der Ortschaft Włodawa. \n\n\n\nVor dem 2. Weltkrieg lebten etwa 10.000 Einwohner*innen in dem Städtchen\, davon waren etwa 7.000 Jüdinnen*Juden. Sie wurden fast alle in der 10 Kilometer entfernten Mordstätte Sobibor getötet. \n\n\n\nAusgangspunkt unseres Rundgangs auf den Spuren des Holocaust in Włodawa sind die ehemalige große und kleine Synagoge der Stadt. Unser Weg führt uns weiter zu einem Sportplatz\, auf dem im Oktober 1942 bis zu 5.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Von dort mussten sie etwa fünf Kilometer zu dem außerhalb gelegenen Bahnhof Włodawa–Orchówek marschieren. Wir folgen dem Weg der Jüdinnen*Juden zu der Rampe\, von der die Todeszüge nach Sobibor abfuhren. \n\n\n\nVon Orchówek fahren wir zu der Gedenkstätte Sobibor. Von Mai 1942 bis zum Aufstand der jüdischen Gefangenen am 14. Oktober 1943 wurden in den Gaskammern der Mordstätte etwa 180.000 Jüdinnen*Juden getötet. Etwa 50 überlebende jüdische Gefangene sind bis heute namentlich bekannt. In Sobibor haben wir die Möglichkeit\, das im Jahr 2021 neu eröffnete Museum zu besuchen. \n\n\n\nIm Anschluss an unserem Besuch in Sobibor\, fahren wir in die etwa 150 Kilometer entfernte Stadt Siedlce. Hier werden wir bis Samstagmorgen unser Quartier beziehen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Treblinka. \n\n\n\nAuf den Spuren der Jüdinnen*Juden von Siedlce machen wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Treblinka. Wir gehen zu dem Platz\, wo im August 1942 etwa 17.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Unser Weg führt uns weiter zum Güterbahnhof\, von wo die Todeszüge nach Treblinka abfuhren. Unsere nächste Station ist das Dorf Wólka Okrąglik. Etwa 1\,5 Kilometer von Treblinka entfernt\, war der Ort auf unterschiedliche Art und Weise mit der Mordstätte verbunden. Wir fahren weiter zum Dorf Treblinka. In den Jahren 1942 und 1943 mussten am Bahnhof des Ortes alles Todeszüge anhalten. Sie wurden dort auf ein Nebengleis abgestellt und dann jeweils 20 Waggons in die Mordstätte geschoben. An der Rampe von Treblinka war nur Platz für 20 Waggons. Auf einem Teil des ehemaligen Bahnhofsgeländes ist 2019 der Gedenkort Stacja Treblinka entstanden. \n\n\n\nUnser Weg führt uns weiter zur etwa 1 Kilometer entfernten Gedenkstätte und Museum Treblinka. \n\n\n\nIn Treblinka wurden in 13 Monaten bis zu etwa 1 Million Jüdinnen*Juden ermordet. Allein in den ersten fünf Wochen im Sommer 1942 fast 300.000 Menschen. Am 2. August 1943 wagten jüdische Gefangene einen Aufstand\, bei dem etwa 400 fliehen konnten. Von annähernd 100 ist bekannt\, dass sie die Flucht und das Ende des Krieges überlebt hatten. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Siedlce über Warschau nach Berlin. Die Zugverbindung mit der Abfahrts- und Ankunftszeit ist nach der Veröffentlichung des Sommerfahrplans 2023 verfügbar. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise Berlin – Lublin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Lublin im Hotel „Dom na Podwalu“. Das über 400 Jahre alte historische Haus ist in der Lubliner Altstadt unterhalb des Schlosses gelegen. \n\n\n\nIn Siedlce wohnen wir im Hotel Arche. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis von 170 Euro ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt für eine Unterbringung im Doppelzimmer 750\,- Euro. Für eine Unterbringung im Einzelzimmer ist ein Zuschlag von 170\,- Euro zu zahlen. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Vollverpflegung\, Busfahrt\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Lublin\, reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nHinweis \n\n\n\n Die Bildungsreise umfasst längere Wegstrecken\, unebenes Gelände und längeres Stehen.Eine Selbsteinschätzung\, ob man diese Anforderungen bewältigen kann\, wird empfohlen \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nNetti Gerhardtgerhardt@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\nEin Vortrag ist in englischer Sprache. Für alle Teilnehmer*innen\, die keine oder nicht ausreichende englischen Sprachkenntnisse haben\, steht eine Übersetzerin zur Verfügung. \n\n\n\n\n\nDas Anmeldeformular für die Reise kann hier heruntergeladen werden. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\nDie Reise ist für das Jahr 2025 ausgebucht\, Plätze auf der Warteliste sind noch frei. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBelzec \n\n\n\n\n\nTreblinka \n\n\n\n\n\nSobibór \n\n\n\n\n\n\n\nIzbica \n\n\n\n\n\nLublin
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SUMMARY:Ghetto Litzmannstadt und Vernichtungslager Kulmhof
DESCRIPTION:Die Geschichte des jüdischen Gettos in Łódź (von den Nazis Litzmannstadt genannt)\, sowie das Vernichtungslager in Kulmhof (Chełmno) stehen im Zentrum dieser Bildungsreise. \n\n\n\n\n\n Łódź\, Bahnhof Radegast\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\n\nSchon jetzt hört man immer wieder die dumpfe Frage: Wird je ein Mensch der Nachwelt sagen können\, wie wir hier gelebt haben und gestorben sind? \nOskar Singer\n\n\n\n\n\nDie Geschichte des jüdischen Gettos in Łódź (von den Nazis Litzmannstadt genannt)\, sowie das Vernichtungslager in Kulmhof/Chełmno stehen im Zentrum dieser Bildungsreise. Das Getto von Litzmannstadt/Łódź war das erste Großgetto\, das die Nazis auf polnischem Boden errichteten\, und es hatte am längsten Bestand. Erst im August 1944 wurde es als letztes jüdisches Getto aufgelöst und die bis dahin überlebenden Juden wurden nach Auschwitz deportiert. In dem etwa 60 Kilometer von Łódź entfernten Dorf Chełmno errichteten die Nazis im Dezember 1941 das erste Vernichtungslager Kulmhof. Hier wurden vor allem die „arbeitsunfähigen“ Juden des Gettos Łódź und des „Reichsgaus Wartheland“ in Gaswagen ermordet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nErstmalig wird diese Bildungsreise mit vier Programmtagen durchgeführt. \n\n\n\nAn den ersten beiden Tagen dieser Reise durchwandern wir das ehemalige Gettogebiet und suchen Orte auf\, die für die Geschichte des Gettos von Bedeutung waren. Dabei beschäftigen uns zunächst die Fragen: \n\n\n\nWie „funktionierte“ das Getto? Wie und warum wurde es errichtet? Wie begegnete die jüdische Gettobevölkerung der Bedrohung durch die Verelendung und dem allgegenwärtigen Hunger? Welche Rolle spielte (Schul-) Bildung und Kultur im Getto? Wie agierte die deutsche Gettoverwaltung und wie reagierten die Jüdische „Selbstverwaltung“\, die jüdische Polizei (Ordnungsdienst) und die „Sonderabteilung“? \n\n\n\n\n\n\n\nWelche Entwicklungen führten zu den Vernichtungsaktionen der deutschen Täter? Wie reagierten die jüdische Bevölkerung und die jüdische Verwaltung im Getto? Was wussten die Menschen über die Vernichtung zu unterschiedlichen Zeitpunkten? \n\n\n\nBesonders intensiv werden wir uns mit der Rolle des „Judenältesten“ Chaim Rumkowski und mit dem deutschen Gettoverwalter Hans Biebow auseinandersetzen\, denen es gelang\, das Getto zu einem für die Wehrmacht attraktiven Rüstungsbetrieb zu machen und es somit bis August 1944 zu erhalten. \n\n\n\nSieben Tagebücher von jüdischen Autor*innen begleiten uns in diesen Tagen und geben uns einen unmittelbaren Eindruck vom Leben und Sterben im Getto. \n\n\n\nAm vierten Tag der Bildungsreise machen wir eine Busrundfahrt nach Dobra\, Koło (Warthbrücken) und nach Chełmno. Wir versuchen den Weg der Opfer in das Vernichtungslager nachzuvollziehen. In Chełmno beschäftigen wir uns mit den Tätern und ihrem „Alltag“\, sowie mit dem Ablauf der Vernichtungsaktionen im sogenannten „Schloss“ und im „Waldlager“. Dort endet unser Programm mit einem Gedenken an die Opfer. \n\n\n\n\n\nWir freuen uns sehr\, dass uns Leon Weintraub wieder als Zeitzeuge begleiten wird.Leon musste vier Jahre seiner Jugend im Getto leben und wurde im August 1944 nach Auschwitz deportiert. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFreitag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nErster Getto-Rundgang \n\n\n\nErrichtung des Gettos – Das Getto aus Sicht der deutschen Täter – Der „Judenälteste“ Chaim Rumkowski und die jüdische Verwaltung – Der Ordnungsdienst – Das Archiv – Die Kripo und Gestapo im Getto – Hunger und Verelendung – Kulturelles Leben im Getto – Die Deportationen der „Westjuden“ ins Ghetto \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nZweiter Getto-Rundgang \n\n\n\nDas Getto in der Zeit der Deportationen – Die Aussiedlungskommission – Die „Sperre“ im September 1942 – Das Getto als Arbeitslager – Auflösung des Gettos und Deportationen nach Kulmhof und Auschwitz Deutsche Täter: Hans Biebow\, Werner Ventzki \n\n\n\nMontag \n\n\n\nDas sogenannte „Zigeunerlager“ im Getto Litzmannstadt. \n\n\n\nBesuch des Marek-Edelman-Zentrums.  \n\n\n\nZeitzeugengespräch mit Leon Weintraub. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nBus-Tagestour nach Koło\, Chełmno und Dobra. \n\n\n\nEinrichtung und Auflösung der Gettos im Warthegau – Das Getto von Koło – Der Weg der Opfer – Die Täter von Kulmhof – Der Massenmord. \n\n\n\nBeispiele positiver Gedenkkultur in Dobra. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nEs wird eine gemeinsame An- und Abreise per Bahn von Berlin nach Łódź organisiert. Die Kosten dafür sind nicht im Teilnehmerbeitrag erhalten. Zeiten und Preise werden später veröffentlicht. Natürlich ist es auch möglich\, seine Anreise privat zu organisieren. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Łódź im b&b Hotel\, Lodz Centrum. Dieses liegt in unmittelbarer Nähe zur Łódźer Prachtstraße Piotrkowska. \n\n\n\nVerpflegung \n\n\n\nIm Hotel erhalten wir Frühstück und Abendessen. Die Teilnehmer werden gebeten\, sich mittags (und auch während der Anreise und Rückfahrt) selber zu verpflegen (was in Łódź in den vielen Läden\, Supermärkten und preisgünstigen Restaurants auch problemlos möglich ist). \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahme an der Reise kostet 450\,00 € (bei Unterbringung im Doppelzimmer). Der Preisaufschlag für ein Einzelzimmer beträgt 100\,- €. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Busfahrten\, Straßenbahnfahrten\, Kosten für Führungen\, Eintritt\, etc. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nAnmeldeschluss \n\n\n\nAnmeldeschluss ist zwei Monate vor Reisebeginn. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung\, da diese Reise in den letzten Jahren immer schnell ausgebucht war. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nRoland Vossebrecker \n\n\n\nTel. 02204 / 25819\, vossebrecker@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Anmeldeschluss ist zwei Monate vor Reisebeginn. Es empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung\, da diese Reise in den letzten Jahren immer schnell ausgebucht war. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nŁódź \n\n\n\n\n\nChełmno \n\n\n\n\n\nDobra
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SUMMARY:Verschoben auf August 2026!!!  Holocaust und jüdischer Widerstand in der Region Białystok
DESCRIPTION:Die Stadt Białystok im heutigen Nordosten Polens gehört zu den sehr selten besuchten Orten des Holocaust. Die Reise widmet sich der Geschichte und der Ermordung einer der größten jüdischen GemeindenPolens. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nVor dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion befanden sich fast 60.000 Jüdinnen*Juden in der Stadt Białystok\, die seit September 1939 im sowjetisch besetzten Territorium Polens lag. Am 27. Juni 1941 kam es mit dem Massaker an der großen Synagoge zu einem der ersten Massenverbrechen durch die deutsche Polizei\, das zugleich den Auftakt für eine neue Phase des Holocaust markierte. Im bald danach eingerichteten Ghetto erhoben sich bewaffnete jüdische Gruppen im August 1943 gegen die finale Auflösung und die bevorstehende Deportation in das Mordlager Treblinka. Neben zahlreichen Orten in der Stadt selbst wird die Reise auch in das nahegelegene Tykocin sowie in die Gedenkstätte Treblinka führen. \n\n\n\n\n\nProgramm \n\n\n\nDienstag\, 17. 6.: Anreise mit dem Zug von Berlin und Einführung \n\n\n\nCheck-In im Hotel in Białystok \n\n\n\nAbendessen \n\n\n\nEinführung und Programmvorstellung \n\n\n\nMittwoch\, 18. 6.: Jüdisches Leben und Holocaust in Białystok \n\n\n\nZu Beginn der Reise widmen wir uns der Stadt Białystok als ehemaliges Zentrum des jüdischen Lebens in Polen. Rundgang durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt. Wir thematisieren den Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1939 und 1941 beispielhaft anhand von markanten Punkten wie der ehemaligen Synagoge. Hier begannen deutsche Polizisten am 27. Juni 1941 ein Massaker an hunderten jüdischer Männer. \n\n\n\nAm Nachmittag besuchen wir den jüdischen Friedhof an der ul. Wschodnia\, der ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der jüdischen Gemeinde ist. Anschließend fahren wir zum Gedenkort im Wald von Pietrasze – Ort eines Massakers an der jüdischen Bevölkerung direkt nach dem deutschen Einmarsch. \n\n\n\nDonnerstag\, 19. 6.: Leben im Ghetto und Ghetto-Aufstand 1943 \n\n\n\nAm zweiten Tag widmen wir uns mit zwei ausführlichen Rundgängen der Geschichte des Ghettos und des jüdischen Widerstands. Wie sah der Alltag im Ghetto aus und welche Geschichte hatten die Untergrundorganisationen im Ghetto? Welche Plätze waren mit dem Aufstand im Ghetto verbunden und was war der Kontext des aussichtslosen Kampfes der jüdischen Untergrundorganisation? \n\n\n\nWir besuchen bekannte und unbekannte Gedenkorte auf dem ehemaligen Ghettogelände und diskutieren die Dimensionen der Erinnerung und den Platz\, den der jüdische Widerstand in der nationalen Erinnerung einnimmt. \n\n\n\nAbends: Film „Mir zeynen dor“ – Jüdischer Widerstand im Ghetto Bialystok \n\n\n\nFreitag\, 20. 6.: Holocaust in der Umgebung von Białystok (u. a. Fahrt nach Tykocin und Jasienówka) \n\n\n\nAm dritten Tag der Reise beschäftigen wir uns mit dem Holocaust in der Region Białystok. Wir besuchen Orte mit jüdischer Vergangenheit und erklären die Verbindung der zentralen Stadt Bialystok mit den umliegenden kleinen Gemeinden und Ghettos in der Zeit der deutschen Besatzung. \n\n\n\nErste Station ist der kleine Ort Tykocin. Wir besuchen die erhalten gebliebene Synagoge\, die zu den bedeutendsten kulturellen Hinterlassenschaften des Judentums in Polen gehört. Hier thematisieren wir die Hintergründe zur jüdischen Kultur im Vorkriegspolen und das Zusammenleben von jüdischer und nichtjüdischer Bevölkerung in der Zwischenkriegszeit. Außerdem blicken wir anhand verschiedener Beispiele auf die Beteiligung der polnischen Bevölkerung an den deutschen Mordaktionen. \n\n\n\nDie Weiterfahrt führt nach Łopuchowo. In einem nahegelegenen Waldstück wurden im Juli 1942 alle jüdischen Bewohner*innen von Tykocin von deutschen Polizei- und SS-Einheiten ermordet. \n\n\n\nAnschließend fahren wir weiter nach Jasienówka. In dieser Kleinstadt nördlich von Białystok gibt es heute keinen Hinweis mehr auf die jüdische Geschichte des Ortes. Wir thematisieren die zweimalige Besatzung der Region durch die Rote Armee (bis Sommer 1941) und die Wehrmacht (im Juni 1941). \n\n\n\nRückkehr nach Białystok. \n\n\n\nSamstag\, 21.6.: Białystok und die Deportationen nach Treblinka \n\n\n\nZum Abschluss der Reise blicken wir auf die Deportationen in das Mordlager Treblinka. Wir beginnen an der Sammelstelle der Deportationen aus Białystok nach Treblinka im Sommer 1943. Anhand von Zeugenberichten der wenigen Überlebenden rekonstruieren wir die Deportation von 34.000 Jüdinnen und Juden in das deutsche Mordlager. \n\n\n\nFahrt mit dem Bus nach Treblinka. Bevor wir die Gedenkstätte besuchen\, machen wir Halt am Ort des ehemaligen Bahnhofs von Treblinka. Was geschah an diesem öffentlichen Ort mit den Deportationszügen und wie verhielten sich die Anwohner*innen? \n\n\n\nEs folgt ein Rundgang und anschließender Besuch der Gedenkstätte Treblinka. Wir thematisieren den Lageralltag aus Sicht der jüdischen Gefangenen anhand von Zeugnissen der Überlebenden und blicken auf den Aufstand am 2. August 1943. \n\n\n\nSonntag\, 22.6.: Rückreise nach Berlin \n\n\n\n \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung ist im Doppelzimmer. Eine Unterbringung im Einzelzimmer ist gegen einen Aufpreis von 150\,00 € möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 610\,00 € für ein Doppelzimmer. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, pro Tag ein organisiertes Mittag- bzw. Abendessen\, An- und Abreise von Berlin-Hbf.\, Busfahrten\, Kosten für Führungen\, Eintritt\, etc. \n\n\n\nDie Mindestteilnehmerzahl der Reise liegt bei 15 Personen. \n\n\n\nWir bitten um eine Anzahlung von 50\,- €\, um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. \n\n\n\nDen Teilnahmebeitrag bitten wir (zwischen Januar und März 2025) auf das folgende Konto zu überweisen: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KASStichwort: Bialystok 2025 \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nMario Wenzel \n\n\n\nm.wenzel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:Holocaust in der Westukraine
DESCRIPTION:Den Holocaust verstehen lernen – Die Vernichtung der jüdischen Bevölkerung Lembergs. Bildungsreise nach Lwiw (Lemberg) und Drohobytsch. \n\n\n\nAufgrund der aktuellen politischen Situation fällt diese Bildungsreise im Jahr 2025 aus. \n\n\n\n\n\nGhettodenkmal in Lwiw\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nEin thematischer Schwerpunkt der Bildungsreise ist die Geschichte Lwiws unter nationalsozialistischer Besatzung. Dabei steht das Schicksal der jüdischen Bevölkerung\, die Ghettoisierung\, Verschleppung und Ermordung u.a. im Vernichtungslager Bełżec im Mittelpunkt. Ein zweiter Schwerpunkt der Bildungsreise ist die Begegnung mit dem heutigen jüdischen Leben in der Stadt\, sowie mit Einzelpersonen oder Organisationen\, die sich mit der jüdischen Vergangenheit beschäftigen. Sie geben einen Eindruck von der Gedenkkultur in der Ukraine und im Speziellen in Ostgalizien. Unter anderem lernen wir dabei die Arbeit von “Hesed Aryeh” kennen. Zum Programm der Bildungsreise gehört ein Besuch der Stadt Drohobytsch und der Gedenkstätte Belzec. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nBerlin – Lublin \n\n\n\nWir werden mit dem Zug in die Ukraine reisen. In der Ukraine bewegen wir uns dann mit einem Bus. Ob wir die Reise über Lublin machen werden\, steht noch nicht endgültig fest. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nAnkunft Lwiw \n\n\n\nMittags beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel im Zentrum der Stadt.Am Nachmittag gehen wir gemeinsam durch die Altstadt Lwiws. Zeigen wird uns die Stadt Olha Pedan-Slyepukhina\, eine Geschichtslehrerin an einem Gymnasium in Lwiw\, die seit zehn Jahren als Trainerin für das Ukrainische Zentrum für Holocaust Studien arbeitet. \n\n\n\nMontag \n\n\n\nGeschichte der Ukraine \n\n\n\nUnser Programm beginnt morgens mit einem Vortrag zur Geschichte der Ukraine. \n\n\n\nDeutsche Besatzung \n\n\n\nAm Nachmittag beschäftigen wir uns bei einem Rundgang durch das ehemalige Ghetto in Lwiw mit der jüdischen Geschichte unter der deutschen Besatzung von 1941 bis 1944. \n\n\n\nViktoria Wenediktowa \n\n\n\nAbends werden wir Viktoria Wenediktowa begegnen. Sie lebt seit Anfang der 1950er Jahre in Lwiw. Sie hat als Stadtführerin gearbeitetund sich besonders mit der jüdischen Geschichte beschäftigt. Hilfreich war für sie dabei\, dass ihr Vater\, der Historiker Jakob Honigsman\, zum Holocaust in Galizien und in Lemberg geforscht hat. Jakob Honigsman ist vor den Deutschen aus Lublin in die UdSSR geflohen. So konnte er den Holocaust überleben. Nach dem Krieg hat er in Lwiw gewohnt. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nJüdisches Leben in Lwiw \n\n\n\nVormittags besuchen wir das Haus von Hesed Aryeh\, einer jüdischen Wolhltätigkeitsorganisation. In Anlehnung an den Löwen im Stadtwappen von Lwiw hat sich die lokale Vertretung von Hesed den Beinamen Aryeh\, hebräisch Löwe\, gegeben. Seit August 1998 bietet Hesed für die jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt verschiedene soziale und kulturelle Programme an. \n\n\n\nNationalbewegung in der Westukraine \n\n\n\nWir hören einen Vortrag zu der Nationalbewegung in der Westukraine. Im Mittelpunkt stehen Organisationen wie die OUN und die UPA. \n\n\n\nLytschakiwski-Friedhof \n\n\n\nDiese den Lytschakiwski-Friedhof. Dieser Friedhof wurde im 19. Jahrhundert zur wichtigsten Begräbnisstätte für die Christen in Lwiw und gibt somit die diverse Geschichte der Stadt gut wieder. Neben Gräbern ukrainischer und polnischer Intellektueller sind Grabanlagen der verschiedenen ukrainischen Unabhängigkeits- sowie polnisch-patriotischen Bewegungen zu sehen. Dies hat den Lytschakiwski-Friedhof immer wieder zum Kristallisationspunkt konkurrierender Erinnerungen werden lassen. Diese Tradition wird bis heute weiter geführt\, so sind auch ukrainische Soldaten der SS-Division Galizien sowie auch die Lwiwer Gefallenen des momentan stattfindenden Krieges in der Ostukraine hier beerdigt. \n\n\n\nBildungsprogramme zum Holocaust \n\n\n\nAbends hören wir einen Vortrag von Dr. Anatoly Podolsky. Herr Podolsky ist Direktor des Ukrainischen Holocaust-Bildungszentrums in Kiew. Er wird uns über den Umgang mit dem Holocaust in der Ukraine informieren. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nDrohobytsch \n\n\n\nVor dem Zweiten Weltkrieg zählte die jüdische Gemeinde im damaligen Drohobycz etwa 15.000 Mitglieder. Am 30. Juni 1941 marschierte die Wehrmacht in die Stadt ein. Am nächsten Tag begann ein dreitägiges Pogrom\, bei dem über 300 Juden ermordet wurden. Im März und August 1942 wurden etwa 4.500 Juden in das Vernichtungslager Bełżec verschleppt. Hunderte wurden während dieser Aktionen auf den Straßen der Stadt ermordet. Anfang Oktober 1942 wurde ein Ghetto für 10.000 Juden eingerichtet. Im Oktober und November wurden weitere 4.000 Juden nach Bełżec verschleppt. Ende Mai 1943 begannen die Deutschen das Ghetto aufzulösen. Nach der Befreiung durch die sowjetische Armee im August 1944 kamen 400 jüdische Überlebende aus ihren Verstecken. Drohobytsch ist auch der Geburtsort des polnisch-jüdischen Schriftstellers und Graphikers Bruno Schulz. Schulz arbeitete zuletzt im Ghetto als eine Art „Hofmaler“ des SS-Mannes Felix Landau. Im November 1942 wurde Bruno Schulz auf der Straße von einem SS-Mann erschossen. \n\n\n\nNach unserer Ankunft in Drohobytsch treffen wir Tanya Fierman\, die ein Essensprogramm für ältere Angehörige der jüdischen Gemeinde leitet. Mit ihr werden wir bei einem Stadtrundgang die Orte der jüdischen Geschichte von Drohobytsch kennen lernen. Ein Programmpunkt ist der Besuch eines kleinen Museums\, in dem Malereien von Bruno Schulz zu sehen sind. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nDer Weg in den Tod \n\n\n\nMorgens beginnen wir unseren Rundgang\, der den Spuren der Verschleppung der Jüdinnen und Juden aus Lwiw in das Mordlager Belzec\, in den Tod folgt. Wir fahren dabei auf dem Weg\, den diese zu der Bahnstation Kleparow zurücklegen mussten.Zum Abschluss besuchen wir das Gelände des ehemaligen Zwangsarbeits- und Vernichtungslagers Janowska. Hier wurden bei Massenerschießungen Tausender Juden aus Lwiw getötet. \n\n\n\nAbschied \n\n\n\nUnseren letzten Abend in Lwiw lassen wir mit einem Abschiedsessen in der Altstadt ausklingen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nLemberg – Belzec \n\n\n\nGegen 7 Uhr morgens Ortszeit verlassen wir Lwiw und fahren wir mit dem Bus über die ukrainsch-polnische Grenze. Auf dem Weg zur Grenze machen wir einen Zwischenstopp bei einem ehemaligen SS-Gut. Kurz hinter der Grenze besuchen wir die das Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Belzec. Nach einem Rundgang außerhalb der Gedenkstätte wird uns die Gedenkstättenmitarbeiterin Ewa Koper die Symbolik des Museums und Gedenkortes erklären. Am Nachmittag fahren wir nach Lublin. In Lublin werden wir gemeinsam in einem Hotel essen und dann die Reise mit einer Abschlussrunde beenden. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nLublin – Berlin \n\n\n\nMorgens um 8 Uhr steigen wir in Lublin in den Zug. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nZur Einreise in die Ukraine wird ein Reisepass benötigt\, der einen Monat über das Ende des Aufenthaltes in der Ukraine hinaus Gültigkeit besitzt. Ein Personalausweis genügt zur Einreise nicht. EU-Bürger erhalten an der Grenze ein Visum zur Einreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung ist im Doppelzimmer. Eine Unterbringung im Einzelzimmer ist gegen einen Aufpreis von 120\,00 € möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 690\,00 €. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, ein Mittag- bzw. Abendessen\, An- und Abreise von Berlin-Hbf. Busfahrten. Kosten für Führungen\, Eintritt\, etc. Die Mindestteilnehmerzahl der Reise liegt bei 14 Personen. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nSteffen Hänschen \n\n\n\nhaenschen@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nEs gibt zurzeit noch kein Anmeldeformular. Die Reise findet nur statt\, wenn der aktuelle Krieg vorbei sein sollte. Bei Interesse bitte unter dieser Mailadresse melden: haenschen@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nLwiw \n\n\n\n\n\nDrohobytsch \n\n\n\n\n\nBelzec
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SUMMARY:Annäherung an Auschwitz
DESCRIPTION:Diese Reise ist bereits ausgebucht. Interessierte können sich bei vossebrecker@bildungswerk-ks.de auf die Warteliste und/oder auf die Interessiertenliste für 2026 setzen lassen. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAuschwitz\, \n\n\n\ndas war eine Kleinstadt\, war Oświęcim (polnisch)\, war Oshpitzin (jiddisch)\, war Auschwitz (unter deutscher Besatzung)\, ist heute wieder Oświęcim. \n\n\n\nAuschwitz war Geflügelzucht\, Gärtnerei\, Ackerbau\, landwirtschaftliche Forschungsanstalt. \n\n\n\nAuschwitz war Industrie\, Bergbau\, Chemie\, Rüstung. \n\n\n\nAuschwitz war eine Täterstadt\, war Wohnort deutscher Täter (und Täterinnen)\, ihrer Familien\, Frauen und Kinder. \n\n\n\nAuschwitz war ein öffentlicher Ort für Besucher*innen\, Gäste aus Kultur\, Sport und Wissenschaft. \n\n\n\nAuschwitz war Hunger\, Sklavenarbeit\, Krankheit\, Folter\, Missbrauch\, Erniedrigung\, Entmenschlichung\, Tod\, – ein Konzentrationslager. \n\n\n\nAuschwitz war eine Mordfabrik\, industrieller Massenmord\, Rauch und Asche. \n\n\n\nWir versuchen uns dem komplexen System Auschwitz anzunähern\, zu verstehen. Dabei werden uns die Biografien und Zeugnisse von Menschen begleiten\, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Lager und seiner Geschichte verbunden waren\, allen voran unser Namensgeber Stanislaw Hantz. \n\n\n\nAber es werden Fragen bleiben\, – über allem die Fragen: \n\n\n\nWie konnte so etwas möglich\, wie konnte es Wirklichkeit werden? \n\n\n\nUnd was hat das mit uns zu tun? \n\n\n\n\n\nFreitag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nAnreise mit der Bahn von Berlin (Gruppenticket) oder individuell. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\n\nStadtführung durch Oświęcim\, jüdische Geschichte und Entwicklung zur „Musterstadt Auschwitz“\n\n\n\nTäterleben in der „Musterstadt“ Auschwitz\n\n\n\nÖffentlichkeit der Verbrechen\n\n\n\nGeschichte und Betrieb des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau\n\n\n\n\nSonntag \n\n\n\n\nDas SS-Interessengebiet\, Nebenlager Harmense\n\n\n\nDas KL Monowitz (Auschwitz III)\n\n\n\nFührung durch das Stammlager (Auschwitz I)\n\n\n\n\nMontag \n\n\n\nDas Konzentrationslager Birkenau \n\n\n\n\nDas Frauenlager (Weibliches Hafterleben)\n\n\n\nHäftlingsalltag in der Häftlingsgesellschaft\n\n\n\n„Häftlingsselbstverwaltung“\n\n\n\nDas Theresienstädter Familienlager\n\n\n\nDas „Zigeunerlager“\n\n\n\nKunst- und Länderausstellungen im Stammlager\n\n\n\n\nDienstag \n\n\n\nDie Mordfabrik Birkenau \n\n\n\n\nEntwicklung und Technisierung der Vernichtung\n\n\n\nDie Mordstätten (rotes und weißes Haus\, die Krematorien)\n\n\n\nRaub und Korruption („Kanada“)\n\n\n\nDas jüdische Sonderkommando und der Aufstand vom 7.10.1944\n\n\n\nGedenken\n\n\n\nÜberleben\n\n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Die Kosten für das Ticket sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Wir werden in Doppelzimmern untergebracht; Einzelzimmer gegen Aufpreis (120\,- €) möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnehmerbeitrag beträgt 520\,00 €. Darin enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Lunchpakete\, Busfahrten\, Führungen\, Eintrittsgelder\, Übersetzungsarbeiten. Wir bitten um eine Anzahlung von 50\,- € um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. \n\n\n\nIm Teilnehmerbeitrag nicht enthalten ist die An- und Abreise nach/von Oswiecim/Auschwitz. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nRoland Vossebrecker \n\n\n\nTel. 02204 / 25819\, vossebrecker@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:„Inmitten des grauenvollen Verbrechens“. Bildungsreise nach Auschwitz
DESCRIPTION:Bildungsreise zum 80. Jahrestag des Aufstandes des jüdischen Sonderkommandos von Auschwitz-Birkenau am 7. Oktober 1944. \n\n\n\nBildungsreise nach Oświęcim/Auschwitz. \n\n\n\n\nUnd die Wahrheit ist die\, dass man um jeden Preis leben möchte\, man zu leben wünscht\, weil man lebt\, weil die ganze Welt lebt. \n Salmen Lewenthal\n\n\n\n \n\n\n\n\n\nRuine von Krematorium IV in Auschwitz-Birkenau. Auf dem Hof dieses Krematoriums begann am 7. Oktober 1944 der Aufstand des jüdischen Sonderkommandos.\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\n„Als die Stunde zu Mittag um 1.25 Uhr kam und sie eintrafen\, um diese 300 Leute zu holen\, zeigten sie sehr großen Mut\, indem sie sich nicht vom Platz rühren wollten. Sie erhoben einen lauten Schrei\, warfen sich mit Hämmern und Äxten auf die Wächter\, verwundeten einige von ihnen und schlugen die übrigen\, womit sie nur konnten und bewarfen sie einfach mit Steinen …“ \n\n\n\nMit diesen Worten beschreibt Salmen Lewenthal den Beginn des Aufstands des jüdischen Sonderkommandos im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau am 7. Oktober 1944. Lewenthal traf am 10. Dezember 1942 in Auschwitz-Birkenau ein\, er war 24 Jahre alt. Seine Angehörigen wurden unmittelbar nach der Ankunft in den Gaskammern ermordet. Er selbst wurde zur Arbeit im Sonderkommando ausgewählt. \n\n\n\nLewenthal gehörte zu den sogenannten Chronisten des Sonderkommandos\, Männer\, die im Verborgenen Berichte über das Leben und Arbeiten im Sonderkommando verfassten. Wir werden „das Unsrige weiterhin tun und versuchen dies alles für die Welt aufzubewahren … denn wir müssen der Welt auf diese Weise … alles mit dem System eines Chronisten ordnungsgemäß zeigen\, so wie es sich entwickelt hat. Von jetzt an werden wir alles in der Erde verstecken …“ (Salmen Lewenthal). \n\n\n\nBis heute wurden die Berichte von sechs Chronisten im Boden von Birkenau gefunden. Ein namentlich nicht bekannter Chronist schrieb\, „Ich bitte\, alle meine … Beschreibungen und Notizen … unter dem Titel: ‚Inmitten des grauenvollen Verbrechens‘ zu veröffentlichen.“ \n\n\n\nInsgesamt wurden mehr als 2.000 Männer zur Arbeit im Sonderkommando gezwungen. Sie mussten den deportierten Jüdinnen und Juden beim Auskleiden helfen und sie in die Gaskammer führen. Später mussten sie die Toten aus den Gaskammern ziehen und verbrennen. Bei Erschießungen mussten sie die Opfer festhalten. Den ermordeten Frauen mussten sie die Haare abschneiden\, säubern\, desinfizieren und trocknen. Und sie mussten das Zahngold aus den Kiefern der Leichen brechen\, das dann eingeschmolzen wurde. Sie mussten die bei der Verbrennung verbliebenen Knochenreste zerstampfen und die Asche der Ermordeten in Flüsse und Teiche verteilen. \n\n\n\nSalmen Lewenthal resümierte die Abgründe ihrer Arbeit: „Warum tust du eine so schändliche Arbeit\, warum lebst du\, zu welchem Zweck lebst du\, was begehrst du … was möchtest du durch ein solches Leben erreichen … Und die Wahrheit ist die\, dass man um jeden Preis leben möchte\, man zu leben wünscht\, weil man lebt\, weil die ganze Welt lebt.“ \n\n\n\nIm Herbst 1943 begannen Überlegungen und Planungen von Männern des Sonderkommandos\, mit einem Aufstand nicht nur ein Zeichen gegen den Massenmord zu setzen\, sondern auch die Gaskammern zu zerstören und so das Töten zu beenden. Ein Fanal\, mit dem sie ihr Schicksal selbst in die Hände nehmen wollten\, um sich den deutschen Mördern zu widersetzen. Der Aufstand im Sonderkommando am 7. Oktober 1944 wurde von der SS niedergeschlagen. Etwa 450 Männer des Sonderkommandos wurden erschossen. Den Häftlingen gelang es\, drei SS-Angehörige zu töten und mehrere zu verwunden. Knapp hundert Männer des Sonderkommandos erlebten 1945 ihre Befreiung. \n\n\n\nReise nach Oświęcim/Auschwitz\, 5. bis 8. Oktober 2024\n\n\n\nBei unserem Aufenthalt in Auschwitz werden wir die Orte aufsuchen\, an denen die Männer des Sonderkommandos arbeiten und leben mussten. Hier werden wir uns mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Wie entstand das Kommando? Wer waren diese Männer\, die zur Arbeit im Sonderkommando gezwungen wurden? Wie konnten sie dieses Schicksal ertragen? Wie waren Ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen? Wie gestaltete sich ihr Leben nach der Befreiung? \n\n\n\nIm Mittelpunkt steht außerdem die Entwicklung des Widerstands im Sonderkommando bis hin zum Aufstand. Welche Widersprüche gab es dazu innerhalb des Sonderkommandos\, aber auch zwischen den jüdischen Häftlingen des Kommandos und des organisierten Widerstands im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau? \n\n\n\nIm Focus der Reise steht auch die Geschichte der jüdischen Häftlingsfrauen\, die Sprengstoff aus der Weichsel-Union-Fabrik von Auschwitz zum Sonderkommando nach Birkenau geschmuggelt hatten. Der Sprengstoff wurde zum Bau von Granaten genutzt und so waren die Frauen indirekt am Aufstand des Sonderkommandos beteiligt. Wegen ihrer Mitwirkung an der Schmuggelaktion wurden Rózia Robota\, Regina Safirsztajn\, Ala Gertner und Estera Wajcblum am 6. Januar 1945 von der SS hingerichtet. Wir werden Orte aufsuchen\, die mit der Geschichte der Frauen verbunden sind\, die am Sprengstoffschmuggel beteiligt waren. \n\n\n\nAm 7. Oktober 2024 kommen wir um 13:25 Uhr – zu diesem Zeitpunkt begann der Aufstand – am Krematorium IV in Birkenau zusammen\, um der Männer des Sonderkommandos zu gedenken und ihren Mut zum Widerstand zu würdigen. \n\n\n\n\n\nSamstag\, 5. Oktober \n\n\n\nAnreise  \n\n\n\nEinführungen \n\n\n\nSonntag\, 6. Oktober \n\n\n\nDie Entwicklung des Massenmordes in Auschwitz \n\n\n\nDie Entwicklung des jüdischen Sonderkommandos Orte des Sonderkommandos \n\n\n\nMontag\, 7. Oktober \n\n\n\nGeschichte des Widerstandes \n\n\n\nOrte des Widerstandes  \n\n\n\nGedenkveranstaltung zum 80. Jahrestages des Aufstands \n\n\n\nDienstag\, 8. Oktober \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Die Kosten für das Ticket sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Wir werden in Doppelzimmern untergebracht; Einzelzimmer gegen Aufpreis (110\,- €) möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnehmerbeitrag beträgt 300\,00 €. Darin enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Lunchpakete\, Busfahrten\, Führungen\, Eintrittsgelder\, Übersetzungsarbeiten. \n\n\n\nWir bitten um eine Anzahlung von 50\,- €\, um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. Im Teilnehmerbeitrag nicht enthalten ist die An- und Abreise nach/von Oświęcim/Auschwitz. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nRoland Vossebrecker \n\n\n\nTel. 02204 / 25819\, vossebrecker@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:Belzec\, Sobibor\, Treblinka. Die Mordstätten der „Aktion Reinhardt“
DESCRIPTION:Die seit 1998 jährlich stattfindende Bildungsreise thematisiert die Geschichte und Bedeutung der sogenannten Aktion Reinhardt. Bei dieser „Aktion“ wurden etwa 1\,8 Millionen Jüdinnen und Juden in dem Zeitraum zwischen März 1942 und November 1943 ermordet. Neben den Besuchen der Gedenkstätten und Museen in Belzec\, Sobibor und Treblinka\, bietet die Reise Einblicke in unterschiedliche Aspekte des Holocaust in Ostpolen. Thema ist auch der Umgang mit dem jüdischen Erbe seit 1945. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nGeprägt wird diese Bildungsreise durch den Besuch der ehemaligen Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ – Belzec\, Sobibor und Treblinka. Gemeinsame Rundgänge und die Möglichkeit\, das Terrain individuell wahrzunehmen\, ermöglichen zum einen ein Kennenlernen der Topografie und der Geschichte der Mordlager\, zum anderen aber auch die Umgebung persönlich aufzunehmen und zu erfahren. \n\n\n\nDie ehemaligen Mordstätten sind direkt mit dem Leiden der Jüdinnen und Juden auf dem Weg in den Tod verbunden. Die Deportation aus ihren Wohnorten\, die Qualen der Fahrt zum Mordlager und die letzten Stunden\, Minuten nach Ankunft im Mordlager. Dazu gehört das Schicksal von einigen Tausend\, die im Mordlager von den Tätern zur Arbeit gezwungen wurden. Die Frage nach den Täter*innen\, den Mitwisser*innen und Zuschauer*innen begleitet uns während der Bildungsreise. Die große Zahl der Mitwisser*innen und Zuschauer*innen beim Mord an der jüdischen Bevölkerung stellt die Frage der Schuld nicht nur mit Blick auf die direkten Täter. Wir stellen uns darüber hinaus die Frage\, wie und wo die Menschen vor ihrer Ermordung lebten und wie die Jahre der deutschen Besatzung ihre Lebenswelt veränderte. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Berlin über Warschau nach Lublin. Unser Zug fährt morgens vom Berliner Hauptbahnhof ab. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nDer Tag beginnt mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen. \n\n\n\nEin Rundgang durch das ehemalige jüdische Lublin informiert über die Geschichte der Jüdinnen*Juden in der Stadt. Thema ist auch die Situation nach der deutschen Besetzung der Stadt im Jahr 1939 sowie die Nachkriegszeit. \n\n\n\nBis zum Einmarsch der Deutschen 1939 war Lublin ein Zentrum der Chassidismus\, des orthodoxen Judentums in Osteuropa. Von den 122.000 Einwohner*innen Lublins waren zu diesem Zeitpunkt 40.000 Juden*Jüdinnen. Vom 17. März bis zum 20. April 1942 wurden über 30.000 Lubliner Jüdinnen*Juden ermordet – die meisten von ihnen in der Mordstätte Belzec. \n\n\n\nIn Lublin hatten die deutschen Dienststellen ihren Sitz\, die an der Organisation der „Aktion Reinhardt“ beteiligt waren. Bei einem Rundgang durch das damalige „deutsche Viertel“ in Lublin werden die unterschiedlichsten deutschen Täter*innen und Mithelfer*innen der „Aktion Reinhardt“ vorgestellt. \n\n\n\nAm Abend spricht Anna Styczinska\, Mitarbeiterin beim Museum Polin in Warschau\, über die Situation der jüdischen Bevölkerung Polens vor dem Zweiten Weltkrieg. Dabei steht das Verhältnis zwischen jüdischer und christlicher Bevölkerung im Mittelpunkt. \n\n\n\nMontag \n\n\n\nWir beginnen den Tag mit einem Besuch des Geländes des ehemaligen Zwangsarbeitslagers „Alter Flugplatz“. \n\n\n\nIm östlichen Teil der Stadt Lublin befand sich während der deutschen Besatzung auf dem Gelände einer ehemaligen Flugzeugfabrik ein Zwangsarbeitslager für Jüdinnen*Juden. In den Jahren 1942/43 war es Teil der „Aktion Reinhardt“. Es war die zentrale Stelle um die geraubte Habe der getöteten Jüdinnen*Juden in den Mordlagern zu sortieren. An diesem Ort kamen die Züge mit Deportierten aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien im Frühjahr 1942 in den Distrikt Lublin zum Halt. \n\n\n\nNach dem Besuch des ehemaligen Lagergeländes fahren wir von Lublin aus Richtung Südosten. Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir das frühere jüdische Schtetl Izbica. Kaum bekannt ist\, dass viele der aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nach Ostpolen deportierten Jüdinnen*Juden zunächst in kleine Ortschaften wie Izbica oder Piaski gebracht wurden. Izbica war das größte der Transitghettos. Hier wurden Tausende Jüdinnen*Juden aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien untergebracht\, bis sie entweder vor Ort umkamen oder in die nahe gelegenen Vernichtungslager Bełżec oder Sobibor verschleppt und ermordet wurden. Heute leben in Izbica keine Jüdinnen*Juden mehr. Einzig ein jüdischer Friedhof erinnert an die Vergangenheit. Auf dem Friedhof wurden tausende jüdische Menschen erschossen und verscharrt. Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit besuchen wir die ehemalige Rampe und andere Plätze\, die mit der jüdischen Vergangenheit des Orts verbunden sind. Mittags besuchen wir die Schule von Izbica\, mit der das Bildungswerk Stanisław Hantz bereits seit mehr als zwanzig Jahren kooperiert. Die Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit der jüdische Vergangenheit Izbicas. Am Nachmittag begeben wir uns auf einen zweiten Rundgang durch Izbica. Im Mittelpunkt steht jetzt die Zeit nach 1944\, wie die Ermordung im Ort thematisiert wird und was aus den Gebäuden der jüdischen Gemeinde geworden ist. \n\n\n\nAuf dem Rückweg nach Lublin machen wir noch in dem kleinen Städtchen Piaski Halt. Wie Izbica wurde Piaski in der deutschen Besatzungszeit zum Transitghetto\, in das Jüdinnen*Juden aus Deutschland deportiert wurden. In Piaski besuchen wir den jüdischen Friedhof. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Belzec. \n\n\n\nEtwa 100 Kilometer von Lublin entfernt\, liegt an der Grenze zur Ukraine die Ortschaft Belzec. Am 17. März 1942 erreichte je ein Todeszug mit Jüdinnen*Juden aus Lublin und Lemberg das Mordlager in Belzec. Die Geschichtsschreibung hat sich darauf geeinigt\, dass an diesem Tag die sogenannte „Aktion Reinhardt“ begann. Etwa 450.000 Jüdinnen*Juden wurden in Bełżec ermordet. Warscheinlich wurde am 11. Dezember 1942 die letzte Gruppe von Jüdinnen*Juden in Bełżec ermordet. \n\n\n\nWir beginnen unseren Tag mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof von Tomaszów Lubelski. Die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde in die etwa acht Kilometer entfernte Mordstätte Bełżec verschleppt und dort in den Gaskammern getötet. \n\n\n\nIn Bełżec machen wir einen Rundgang durch das Städtchen. Wir besuchen u.a. den Ort\, an dem im Jahr 1940 zur Zwangsarbeit eingesetzte Roma und Sinti aus Deutschland untergebracht waren. Auch kommen wir zu einer ehemaligen Kneipe\, in der die „Trawniki-Männer“ abends einkehrten\, sie waren als Wachmänner in dem Mordlager eingesetzt. Dann gehen wir zur sogenannten Kommandantur\, dem ehemaligen Wohn- und Verwaltungsbereich der deutschen Täter. Vom Bahnhof Bełżec aus nähern wir uns der Gedenkstätte. Auf dem Weg dahin machen wir u.a. an einem ehemaligen Lokomotivschuppen Station. Das Gebäude wurde von der Mordstätte als Magazin für die Kleidung der Ermordeten genutzt. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte Majdanek. \n\n\n\nUnser Rundgang beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der „Aktion Erntefest“. Am 3. und 4. November 1943 wurden in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und in den Zwangsarbeitslagern Trawniki und Poniatowa etwa 43.000 Jüdinnen*Juden erschossen. Dieses Massaker nannten die deutschen Täter in zynischer Weise „Aktion Erntefest“. Das Ereignis wird als das Ende der „Aktion Reinhard“ angesehen. \n\n\n\nNach der individuellen Besichtigung der Gedenkstätte besteht um 15.00 Uhr die Möglichkeit eines Transfers zurück in die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Sobibor\, gelegen im Dreiländereck Polen\, Ukraine und Weißrussland\, etwa 100 Kilometer von Lublin entfernt. \n\n\n\nAuf dem Weg nach Sobibor machen wir zunächst Station in der Ortschaft Włodawa. \n\n\n\nVor dem 2. Weltkrieg lebten etwa 10.000 Einwohner*innen in dem Städtchen\, davon waren etwa 7.000 Jüdinnen*Juden. Sie wurden fast alle in der 10 Kilometer entfernten Mordstätte Sobibor getötet. \n\n\n\nAusgangspunkt unseres Rundgangs auf den Spuren des Holocaust in Włodawa sind die ehemalige große und kleine Synagoge der Stadt. Unser Weg führt uns weiter zu einem Sportplatz\, auf dem im Oktober 1942 bis zu 5.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Von dort mussten sie etwa fünf Kilometer zu dem außerhalb gelegenen Bahnhof Włodawa–Orchówek marschieren. Wir folgen dem Weg der Jüdinnen*Juden zu der Rampe\, von der die Todeszüge nach Sobibor abfuhren. \n\n\n\nVon Orchówek fahren wir zu der Gedenkstätte Sobibor. Von Mai 1942 bis zum Aufstand der jüdischen Gefangenen am 14. Oktober 1943 wurden in den Gaskammern der Mordstätte etwa 180.000 Jüdinnen*Juden getötet. Etwa 50 überlebende jüdische Gefangene sind bis heute namentlich bekannt. In Sobibor haben wir die Möglichkeit\, das im Jahr 2021 neu eröffnete Museum zu besuchen. \n\n\n\nIm Anschluss an unserem Besuch in Sobibor\, fahren wir in die etwa 150 Kilometer entfernte Stadt Siedlce. Hier werden wir bis Samstagmorgen unser Quartier beziehen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Treblinka. \n\n\n\nAuf den Spuren der Jüdinnen*Juden von Siedlce machen wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Treblinka. Wir gehen zu dem Platz\, wo im August 1942 etwa 17.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Unser Weg führt uns weiter zum Güterbahnhof\, von wo die Todeszüge nach Treblinka abfuhren. Unsere nächste Station ist das Dorf Wólka Okrąglik. Etwa 1\,5 Kilometer von Treblinka entfernt\, war der Ort auf unterschiedliche Art und Weise mit der Mordstätte verbunden. Wir fahren weiter zum Dorf Treblinka. In den Jahren 1942 und 1943 mussten am Bahnhof des Ortes alles Todeszüge anhalten. Sie wurden dort auf ein Nebengleis abgestellt und dann jeweils 20 Waggons in die Mordstätte geschoben. An der Rampe von Treblinka war nur Platz für 20 Waggons. Auf einem Teil des ehemaligen Bahnhofsgeländes ist 2019 der Gedenkort Stacja Treblinka entstanden. \n\n\n\nUnser Weg führt uns weiter zur etwa 1 Kilometer entfernten Gedenkstätte und Museum Treblinka. \n\n\n\nIn Treblinka wurden in 13 Monaten bis zu etwa 1 Million Jüdinnen*Juden ermordet. Allein in den ersten fünf Wochen im Sommer 1942 fast 300.000 Menschen. Am 2. August 1943 wagten jüdische Gefangene einen Aufstand\, bei dem etwa 400 fliehen konnten. Von annähernd 100 ist bekannt\, dass sie die Flucht und das Ende des Krieges überlebt hatten. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Siedlce über Warschau nach Berlin. Die Zugverbindung mit der Abfahrts- und Ankunftszeit ist nach der Veröffentlichung des Sommerfahrplans 2023 verfügbar. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise Berlin – Lublin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Lublin im Hotel „Dom na Podwalu“. Das über 400 Jahre alte historische Haus ist in der Lubliner Altstadt unterhalb des Schlosses gelegen. \n\n\n\nIn Siedlce wohnen wir im Hotel Janusz. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis von 170 Euro ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 680 Euro im Doppelzimmer\, 850 Euro im Einzelzimmer. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Vollverpflegung\, Busfahrt\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Lublin\, reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nNetti Gerhardtgerhardt@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\nEin Vortrag ist in englischer Sprache. Für alle Teilnehmer*innen\, die keine oder nicht ausreichende englischen Sprachkenntnisse haben\, steht eine Übersetzerin zur Verfügung. \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBelzec \n\n\n\n\n\nTreblinka \n\n\n\n\n\nSobibór \n\n\n\n\n\n\n\nIzbica \n\n\n\n\n\nLublin
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SUMMARY:Annäherung an Auschwitz
DESCRIPTION:*** Diese Reise ist ausgebucht. Interessierte können sich aber noch auf der Warteliste eintragen lassen. 2025 wird die Reise vom 23. bis zum 28. Mai stattfinden. *** \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAuschwitz ist durch Bilder geprägt: Tore\, Zäune\, Baracken\, Ruinen\, Gleise.Unsere Erkundungen beginnen weitab dieser Bilder in den umliegenden idyllischen Dörfern\, umgeben von satten Wiesen\, nassen Wäldern\,  kleinen Teichen\, wo man  Fasanen und Störche und sogar den Kiebitz trifft. Dieses Gebiet liegt im sumpfigen Dreieck zwischen Weichsel und Soła. Hier wurden dem Generalplan Ost folgend die Ländereien des Interessengebietes Auschwitz bestellt\, bestehend aus Forschungsanlagen für Pflanzen und Tiere – und Lager. Reichlich personell abgesichert mit erzwungener Häftlingsarbeit versuchten sich mehr oder weniger qualifizierte Forscher  an den Autarkieträumereien des ‚Dritten Reiches‘.  Auf die unschuldigen Orte legen wir mit Wörtern die vergangene Schwere der Nazizeit\, erzählen von den Opfern und ihren Leiden und Toden\, von  den Tätern und ihren späteren Karrieren. So zum Beispiel am Sportplatz Harmęże\, heute noch ‚kurniki‘ genannt\, weil das Gelände von den Nazis zu Zuchtforschungen an Hühnern genutzt wurde.Wer von Oświęcim nach Krakau fährt\, passiert unweit von Oświęcim einen fragmenthaften\, vor kurzer Zeit noch nicht enden wollenden Betonzaun. Die Zaunlücken geben  einen Blick frei auf ein quirliges Gewerbegebiet. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite duckt sich das Dörfchen Monowice in grüne Wiesen. Mit alten Plänen\, Fotos und Zitaten decken  wir  das vergangene Leben des verschwundenen Konzentrationslagers Monowitz über die heutige Siedlung; nun fallen uns ein paar historische Gebäude\, alte Unterstände und Bunker für die Bewacher und  Reste von Zaunpfosten auf. Ein Denkmal im christlichen Kontext erinnert an die hier von den Nationalsozialisten ermordeten dreißigtausend vor allem jüdischen Menschen\, die mutwillig zu Tode gebracht wurden oder die die grauenhaften Arbeits- und Lebensbedingungen des Lagers und der gegenüber liegenden IG-Farben Fabrik nicht  überlebten.  Wer sucht\, mag auch ein monumentales seelenloses Denkmal  am monumentalen Zaun der damaligen IG-Farben-Fabrik Monowitz finden. Trotz der Bedeutung für den deutschen Ausbau von Auschwitz\, ist Auschwitz III-Monowitz nicht Teil der Gedenkstätte.Wo haben eigentlich die deutschen Täter\, die zivilen Angestellten dieser IG Farben gewohnt\, wo die leitenden Angestellten\, wo und wie lebte das SS-Personal und wie viele waren das und was ist aus ihnen nach 1945 geworden?  Wir fahren zu ihren damaligen Unterkünften und Häusern\,  wir stellen ihr Leben mit Kindergärten\, Schulen\, Geschäften\, Cafés\, Theater\, Sportveranstaltungen … vor. Oftmals nicht weiter als einem Steinwurf vom ‚Stammlager Auschwitz‘ entfernt\, damals oft unter dem stinkenden Himmel von Auschwitz als die Leichen von Juden aus ganz Europa in den Krematorien brannten.  Das Unfassbare zerbröselt uns langsam zu einen stinknormalen  uns allen nachvollziehbaren Alltag – für die Täter\, Mitläufer und Zuschauer.Unser unsichtbarer Begleiter ist Stanisław Hantz. Er war als ‚politischer‘ Häftling fast fünf Jahre im Konzentrationslager Auschwitz eingesperrt\, sowohl im ‚Stammlager‘ als auch in ‚Birkenau‘. Er kam als Zimmermann in den Lagern viel herum\, hat viel gesehen\, gehört und sein Leben lang über Auschwitz nachgedacht. Über zwanzig Jahre hat er uns nach Oświęcim begleitet. Er wusste um ‚gute und schlechte SS‘\, um Freundschaft und Verrat unter den Häftlingen\, vom Hunger und geklauten Fettaugen\, von Verzweiflung und Hoffnung\, ja auch von Witzen und  vom Lachen in ‚Auschwitz‘. Und das alles und noch mehr hat er uns zu seinen Lebzeiten weiter erzählt. Und jetzt nach seinem Tod erzählen wir es weiter.  All die Tage und immer wieder.Das große Grauen betreten wir durch das kleine weltberühmte Tor ‚Arbeit macht frei‘. Siebzig Tausend Polen wurden in den Lagern von Auschwitz ermordet\, viele hier im ‚Stammlager‘. Hier ist der wirkliche Ort des polnischen Leidens unter den deutschen Nazis.  Für Erschauern\, gar  Trauer oder Gedanken ist das  kein Ort (dennoch lassen auch wir uns zu wohl ausgesuchter Zeit hier kurz und kompetent und einfühlend führen). Ansonsten tagsüber: Museumspädagogen ziehen ins Mikro redend zügig Gruppen aus Polen und dem Rest der Welt durch das Museumsgelände.  Gute zwei Millionen Besucher_innen pro Jahr erdrücken das überschaubare Areal  Auschwitz I\, das ‚Stammlager‘\, nehmen ihm irgendwie seine Würde.  Hier findet man in den alten Gebäuden die Ausstellungen\, auch internationale\, auch die mit den Haaren\, Koffern\, Prothesen\, Brillen und  Kleidern der Mordopfer der Shoa. Letztere haben tatsächlich einen andern Platz:  Die Shoa  hat vor allem einige Kilometer entfernt in der Mordzone von Auschwitz II – Birkenau stattgefunden. \n\n\n\nNur einen Teil der Besucher*innen verschlägt es auch nach Birkenau\, Auschwitz II. Dort ziehen die Restscharen durch das ebenfalls weltberühmte Tor entlang der Rampe zum zentralen Denkmal und den benachbarten Ruinen von zwei  Vergasungsanlagen\, inklusive Selfies und knipsen.  Wir erklimmen den Wachturm am Tor und wagen einen ‚Blick der Täter‘ über das erschütternd weite Gelände. Und dennoch: wir sehen nur einen Teil des Areals\, weil an dessen westlichem Ende das heutige Dorf Brzezinka in das ehemalige Gelände des Konzentrationslagers hineingewachsen ist.  Von oben  schauen wir auf Baracken\, Fundamente\, stehende und verfallende Kamine\, Zäune und Zäune\, eingebettet in ein wunderbares Biotop\, im Sommer  bunt blühende Wiese. An klaren Tagen sehen wir am Horizont die sanften Züge der Beskiden\, dort wo sich die SS-Leute und ihr Gefolge in der ‚Solahütte‘  von den Strapazen des Drangsalierens und Mordens erholten. Unmittelbar unter uns liegen die Lagerabschnitte des Konzentrationslagers Auschwitz II – Birkenau. Wir erarbeiten uns gehend jedes einzelne dieser Lager\, ausführlich auch das Frauenlager. Mit Bildern\, Fakten\, Biografien und Geschichten senkt sich nach und nach ein Teppich der Gräuel über die lauschigen Plätze. Es wird klar\,  was wir nicht sehen\, was anders war zu Lagerzeiten: da war  Dreck und Matsch\, kein Grashalm traute sich zu wachsen\, kein Baum konnte gedeihen\, kein Vogel flog\, die Luft war voller Geflüster der Tausende Eingesperrten\, da waren die vielen abgemagerten Häftlinge\, der Rauch und Gestank der verbrannten Leichen aus den im Wald versteckten Krematorien.  In den restaurierten Baracken mit den aneinandergereihten Latrinen und hölzernen Schlafboxen drängt sich uns die Frage auf: wie kann man hier ‚wohnen‘ und ‚leben‘? Gab es Freunde\, gab es Hilfe? Hat die brutalisierte Umgebung auch die Opfer brutalisiert? Die mystische Wolke des Grauens von Auschwitz zerfällt in Individuen\, in Tage\, in minütlich gelebten Alltag – ja\, das alles hat es gegeben\, wird nachvollziehbar\, begreifbar und wahrhaftig.Auschwitz II war im vorderen Teil ein grausiges Konzentrationslager mit Folter und Tod\, im hinteren versteckten Teil war es eine schiere Mordstätte\, in der vor allem eine Million Menschen jüdischen Glaubens oder Wurzeln von den deutschen Nazis grausam zu Tode gebracht wurden. Nun\, am ‚Ende‘ des Geländes angekommen\, sind wir fast alleine. Der größte Teil der Besucherströme machte am Mahnmal kehrt und ging wieder hinaus durch’s Tor. Zu Fuß erschließen wir uns das  Gelände\, die Entwicklung des Mordens und die fabrikmäßigen Abläufe. Hier hinten\, hinter dem großen ehemaligen Aufnahmegebäude\, begann in zwei umgebauten Bauernhäusern im Frühjahr 1942 der Massenmord\,  noch vor den großen industriellen Mordfabriken. Wir schauen auf den fürchterlichen entwürdigten Tod in den Gaskammern. Wir beschäftigen uns mit den Häftlingen des Sonderkommandos\, die für die Nazis die Leichen aus den Gaskammern holen und verbrennen mussten\, und mit ihrem Widerstand. Wir schauen uns die Täter an und ihren Raubzug  an ihren Opfern und was aus ihnen nach 1945 wurde.Am Ende bleibt die Trauer  um all die  Opfer\, die jüdischen Glaubens und die christlichen Glaubens\, die irgendeines Glaubens und die ohne Glauben. Die bekannten und die namenlosen. Um jeden einzelnen Menschen\, mit seinem geraubten  Leben\, seinen verlorenen Hoffnungen. \n\n\n\nWie das alles geschehen konnte\, wissen wir nicht  –  wir können nur immer wieder diskutieren. Und zusammen nachdenken. Und vielleicht spüren wir einen Moment unsere  ungeheuerliche Verantwortung für uns und andere.   ‚Nie wieder Auschwitz‘ ist von der Weltgeschichte weitestgehend und variantenreich widerlegt und zum frommen Wunsch verkommen.  Vielleicht hilft letztlich nur das beherzte ‚nein‘ an der richtigen Stelle. Um die zu erkennen\, braucht‘s Wissen und Empathie – dazu wollen wir beitragen. \n\n\n\n\n\nFreitag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nAnreise mit der Bahn von Berlin (Gruppenticket) oder individuell. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\n\nStadtführung durch Oświęcim\, jüdische Geschichte und Entwicklung zur „Musterstadt Auschwitz“\n\n\n\nTäterleben in der „Musterstadt“ Auschwitz\n\n\n\nÖffentlichkeit der Verbrechen\n\n\n\nGeschichte und Betrieb des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau\n\n\n\n\nSonntag \n\n\n\n\nDas SS-Interessengebiet\, Nebenlager Harmense\n\n\n\nDas KL Monowitz (Auschwitz III)\n\n\n\nFührung durch das Stammlager (Auschwitz I)\n\n\n\n\nMontag \n\n\n\nDas Konzentrationslager Birkenau \n\n\n\n\nDas Frauenlager (Weibliches Hafterleben)\n\n\n\nHäftlingsalltag in der Häftlingsgesellschaft\n\n\n\n„Häftlingsselbstverwaltung“\n\n\n\nDas Theresienstädter Familienlager\n\n\n\nDas „Zigeunerlager“\n\n\n\nKunst- und Länderausstellungen im Stammlager\n\n\n\n\nDienstag \n\n\n\nDie Mordfabrik Birkenau \n\n\n\n\nEntwicklung und Technisierung der Vernichtung\n\n\n\nDie Mordstätten (rotes und weißes Haus\, die Krematorien)\n\n\n\nRaub und Korruption („Kanada“)\n\n\n\nDas jüdische Sonderkommando und der Aufstand vom 7.10.1944\n\n\n\nGedenken\n\n\n\nÜberleben\n\n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Die Kosten für das Ticket sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Wir werden in Doppelzimmern untergebracht; Einzelzimmer gegen Aufpreis (95\,- €) möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnehmerbeitrag beträgt 450\,00 €. Darin enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Lunchpakete\, Busfahrten\, Führungen\, Eintrittsgelder\, Übersetzungsarbeiten. Wir bitten um eine Anzahlung von 50\,- € um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. \n\n\n\nIm Teilnehmerbeitrag nicht enthalten ist die An- und Abreise nach/von Oswiecim/Auschwitz. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nRoland Vossebrecker \n\n\n\nTel. 02204 / 25819\, vossebrecker@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:„Aktion Erntefest“ – ein vergessenes Kapitel des Holocaust
DESCRIPTION:Reise zum 80. Jahrestag der Massenerschießungen vom 3. und 4. November 1943. \n\n\n\nInnerhalb von zwei Tagen\, am 3. und 4. November 1943\, ermordeten deutsche SS- und Polizeieinheiten in einer der größten Massenerschießungsaktionen des Zweiten Weltkrieges über 42.000 Jüdinnen*Juden. \n\n\n\n\n\nVon der Leichenverbrennung stehen Rauchschwaden über dem Lager Majdanek.Blick aus der Stadt Lublin\, 3. November 1943.\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nDie Tatorte waren die Zwangsarbeitslager Trawniki und Poniatowa sowie das Konzentrationslager Majdanek bei Lublin. Die „Aktion Erntefest” markierte den Endpunkt einer 18-monatigen Vernichtungswelle\, während der die 500-jährige Geschichte jüdischen Lebens in der Region Lublin ausgelöscht wurde. \n\n\n\nAnlässlich des 80. Jahrestages der „Aktion Erntefest” besuchen wir Anfang November 2023 diese Tatorte\, stellen ihre Entstehungsgeschichte vor\, rekonstruieren das Geschehen am 3./4. November 1943 und thematisieren\, wie an die Ereignisse bis heute (nicht) erinnert wird. \n\n\n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nSonntag \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung erfolgt in Doppelzimmern. Eine begrenzte Anzahl an Einzelzimmern steht für einen Aufpreis von 80\,00 € nach Rücksprache ebenfalls zur Verfügung. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 480\,00 €. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind die Übernachtung\, Vollverpflegung\, An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Lublin reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nAndreas Kahrskahrs@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nMajdanek \n\n\n\n\n\nTrawniki \n\n\n\n\n\nPoniatowa
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SUMMARY:Holocaust und jüdischer Widerstand in Białystok
DESCRIPTION:Die Stadt Białystok im heutigen Nordosten Polens gehört zu den sehr selten besuchten Orten des Holocaust. Die Reise widmet sich der Geschichte und der Ermordung einer der größten jüdischen Gemeinden Polens. \n\n\n\n\n\nGedenkort Plac Mordechaja Tennenbauma am ehemaligen Ghetto-Friedhof\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nVor dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion befanden sich fast 60.000 Jüdinnen*Juden in der Stadt Białystok\, die seit September 1939 im sowjetisch besetzten Territorium Polens lag. \n\n\n\nAm 27. Juni 1941 kam es mit dem Massaker an der großen Synagoge zu einem der ersten Massenverbrechen durch die deutsche Polizei\, das zugleich den Auftakt für eine neue Phase des Holocaust markierte. In dem bald danach eingerichteten Ghetto erhoben sich bewaffnete jüdische Gruppen im August 1943 gegen die finale Auflösung und die bevorstehende Deportation in das Mordlager Treblinka. Neben zahlreichen Orten in der Stadt selbst wird die Reise auch in das nahegelegene Tykocin sowie in die Gedenkstätte Treblinka führen. \n\n\n\n\n\nMontag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nRundgang und Einführung\, jüdisches Leben und Holocaust in Białystok \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nGedenktag zum Ghetto-Aufstand 1943 \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nHolocaust in der Umgebung von Bialystok. (u.a. Fahrt nach Tykocin und Jasienówka) \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nBialystok und die Deportationen nach Treblinka \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung ist im Doppelzimmer. Eine Unterbringung im Einzelzimmer ist gegen einen Aufpreis von 140\,00 € möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 580\,00 €. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, ein Mittag- bzw. Abendessen\, An- und Abreise von Berlin-Hbf. Busfahrten. Kosten für Führungen\, Eintritt\, etc. Die Mindestteilnehmerzahl der Reise liegt bei 15 Personen. Nach Rücksprache ist ein reduzierter Reisepreis möglich\, der durch Solibeiträge anderer Reiseteilnehmer*innen ermöglicht wird. Siehe dazu das Anmeldeformular. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nAndreas Kahrskahrs@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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