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SUMMARY:Holocaust in Litauen
DESCRIPTION:-> Diese Reise ist für 2026 ausgebucht\, Plätze auf der Warteliste sind möglich. Die nächste Reise nach Litauen findet im Jahr 2028 statt. \n\n\n\nIm Zentrum dieser Studienfahrt steht die Geschichte Vilnius (dt. Wilna) und Litauens unter nationalsozialistischer Besatzung. Den thematischen Schwerpunkt bildet hierbei das Schicksal der jüdischen Bevölkerung\, die Ghettoisierung\, Verschleppung und Ermordung. Zum Programm der Bildungsreise gehört ein Besuch der Stadt Kaunas\, wo für die jüdische Bevölkerung ein Ghetto eingerichtet wurde\, und der Vernichtungsstätte Paneriai in einem Wald in der Nähe von Vilnius. \n\n\n\n\n\nDenkmal für die Opfer der Massenerschießung in Kaunas\, Litauen\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAls im Sommer 1941 die deutschen Wehrmachtstruppen nach Litauen vorstießen\, begann das Ende der jüdischen Geschichte des Landes. Die deutsche Besatzung begann am 23. Juni 1941 und endete am 13. Juli 1944. In Wilna wurden in der Altstadt zwei Ghettos errichtet. Mit der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos begannen systematische Selektionen und Massenmorde im Wald von Paneriai (etwa 10 km westlich der Altstadt). Das kleine Ghetto wurde bereits im Oktober 1941 aufgelöst\, das zweite Ghetto bestand bis zum September 1943. Nur wenigen gelang es\, sich vor der Liquidierung zu verstecken oder zu den PartisanInnen in den Wald zu fliehen. Die verbliebenen Juden*Jüdinnen wurden in Konzentrationslager deportiert und ermordet. Von den etwa 70.000 Juden*Jüdinnen\, die 1941 in Wilna gelebt hatten\, überlebten etwa 2000 die deutsche Besatzung. \n\n\n\nDie Bildungsreise findet zweijährlich in der Woche über Pfingsten statt. Während unseres Aufenthaltes in Kaunas und Vilnius werden wir bei Begegnungen mit unterschiedlichen Organisationen und Menschen die Möglichkeit haben\, uns zur jüdischen Geschichte des ehemaligen „Jerusalem des Nordens“ und zum Umgang mit der jüdischen Geschichte nach 1945 zu informieren. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAnreise: Berlin – Białystok \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Berlin über Warschau nach Białystok. Die Fahrt beginnt morgens um ca. 9.20 Uhr am Hauptbahnhof Berlin. Wir werden am Samstag am frühen Abend in Białystok ankommen\, dort übernachten und am nächsten Morgen von unserem Bus abgeholt\, der uns nach Kaunas bringt. Für Verpflegung während der Fahrt müssen die TeilnehmerInnen selbst sorgen. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nAnreise nach Kaunas \n\n\n\nVoraussichtlich erreichen wir Kaunas am frühen Nachmittag. Am Nachmittag gibt es eine Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen.  Danach werden wir uns einen Überblick über die Stadt verschaffen. Auf dem Rundgang werden wir auch die Choral-Synagoge von Kaunas besuchen.  \n\n\n\nMontag \n\n\n\nKaunas \n\n\n\nMorgens wird es einen Vortrag zur Geschichte Litauens geben.  \n\n\n\nDanach beschäftigen wir uns mit dem Jüdischen Leben in Litauen\, der deutschen Besatzung und dem Ghetto von Kaunas. \n\n\n\nDen Rundgang beginnen wir an der Lietuko-Garage\, an der im Juni 1941 ein Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung der Stadt stattfand. Dann begeben wir uns zum Gelände des ehemaligen Ghettos im Stadtteil Viliampole. In der deutschen Besatzungszeit gab es hier eins der drei größeren Ghettos Litauens. Auf einem Stadtrundgang lernen wir die Vergangenheit der Stadt und das jüdische Leben in ihr kennen. \n\n\n\nNach dem Besuch des ehemaligen Ghettos gibt es ein Gespräch mit einem Mitarbeiter des Sugihara Hauses. Chiune Sugihara war ein japanischer Diplomat\, der als Konsul des japanischen Kaiserreichs in Litauen mehreren Tausend Jüdinnen und Juden Visa ausstellte und damit ermöglichte\, dass sie ausreisen konnten. Wir sprechen auch über geschichtspolitische Projekte und haben in diesem Gespräch die Gelegenheit\, uns über die aktuelle Geschichtspolitik Litauens auszutauschen.  \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nFahrt nach Vilnius \n\n\n\nMorgens besuchen wir das 9. Fort\, die Erschießungsstätte von Kaunas. Einigen Mitgliedern des jüdischen Sonderkommandos\, das bei den Erschießungen und der darauf folgenden Verbrennung der Leichen arbeiten musste\, gelang es zu fliehen. Heute gibt es im 9. Fort ein Denkmal und eine Ausstellung\, die wir besuchen werden. \n\n\n\nMittags fahren wir nach Vilnius\, der Hauptstadt Litauens. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Zwischenstopp in der Ortschaft Žiežmariai und schauen uns die Synagoge des ehemaligen Schtetls an und besuchen den Ort\, an dem die jüdischen Bewohner*innen erschossen wurden.  \n\n\n\nNach Ankunft in Vilnius begeben wir uns auf einen Stadtrundgang durch die Altstadt von Vilnius. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nVilnius \n\n\n\nDieser Tag wird dem ehemaligen jüdischen Ghetto in Wilna gewidmet sein. Nach einer Einführung über die Geschichte\, die Entstehung und die Auflösung werden wir eine Führung durch das ehemalige Ghetto bekommen. Danach werden wir uns das ‚Grüne Haus’ anschauen\, das örtliche Museum über den Holocaust. Bei einem Gespräch mit Mitarbeiter*innen des Museums können Fragen beantwortet werden. \n\n\n\nAbends haben wir einen Vortrag und ein nachfolgendes Gespräch mit Milda Jakulytė-Vasil. Milda Vasil ist Autorin des „Lithuanian Holocaust Atlas“. Zurzeit arbeitet sie als Kuratorin des Lost Shtetl Museums und wird uns von ihrer Arbeit und der Erinnerungskultur in Litauen erzählen. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nVilnius\, Paneriai \n\n\n\nDer Tag ist den Orten der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung von Vilnius und Umgebung gewidmet. Nach einer Einführung fahren wir zu dem Wohnhaus der Verantwortlichen Beamten der deutschen Zivilverwaltung für das Ghetto und zum ehemaligen Gestapohauptquartier. Dann sehen wir uns das Gefängnis Lukishki an\, das als Sammelpunkt für die Menschen diente\, die in den Tod deportiert wurden\, fahren wir nach Paneriai. Mit der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung in die Ghettos begannen bereits kurz nach der deutschen Besetzung Litauens im Jahr 1941 die systematischen Selektionen und Massenmorde im Wald von Paneriai\, das sich etwa 10 km westlich der Altstadt befindet. \n\n\n\nNach der Rückkehr nach Vilnius steht der weitere Tag zur freien Verfügung: durch Vilnius bummeln\, einkaufen\, entspannen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nPartisanenlager\, Fahrt nach Białystok \n\n\n\n Dieser Tag wird dem jüdischen Widerstand in Litauen und Wilna gewidmet sein. Unter anderem werden wir uns die Reste eines Basislagers von jüdischen Partisan*innen anschauen.  \n\n\n\nDer Wald liegt bereits auf unserem Weg zurück in die polnische Stadt Białystok. Dort werden wir übernachten\, um am nächsten Morgen früh nach Berlin zu reisen. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAbreise \n\n\n\nMorgens: Abfahrt von Białystok nach Berlin. Voraussichtliche Ankunft um ca. 15 Uhr. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise von Berlin aus an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung erfolgt in Zweibettzimmern. Es ist möglich gegen einen Aufpreis von 190\,00 € ein Einzelzimmer zu bekommen. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 690\,00 Euro. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, an den meisten Tagen eine zweite Mahlzeit\, An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Vilnius\, reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nÜberweisung des Teilnahmebeitrages bitte bis Ende Dezember 2025 auf das Konto des Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nElke Möller moeller@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit dem folgenden Anmeldeformular: Anmeldung Litauen 2026. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nVilnius \n\n\n\n\n\nKaunas
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SUMMARY:Annäherung an Auschwitz
DESCRIPTION:ReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAuschwitz\, \n\n\n\ndas war eine Kleinstadt\, war Oświęcim (polnisch)\, war Oshpitzin (jiddisch)\, war Auschwitz (unter deutscher Besatzung)\, ist heute wieder Oświęcim. \n\n\n\nAuschwitz war Geflügelzucht\, Gärtnerei\, Ackerbau\, landwirtschaftliche Forschungsanstalt. \n\n\n\nAuschwitz war Industrie\, Bergbau\, Chemie\, Rüstung. \n\n\n\nAuschwitz war eine Täterstadt\, war Wohnort deutscher Täter (und Täterinnen)\, ihrer Familien\, Frauen und Kinder. \n\n\n\nAuschwitz war ein öffentlicher Ort für Besucher*innen\, Gäste aus Kultur\, Sport und Wissenschaft. \n\n\n\nAuschwitz war Hunger\, Sklavenarbeit\, Krankheit\, Folter\, Missbrauch\, Erniedrigung\, Entmenschlichung\, Tod\, – ein Konzentrationslager. \n\n\n\nAuschwitz war eine Mordfabrik\, industrieller Massenmord\, Rauch und Asche. \n\n\n\nWir versuchen uns dem komplexen System Auschwitz anzunähern\, zu verstehen. Dabei werden uns die Biografien und Zeugnisse von Menschen begleiten\, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Lager und seiner Geschichte verbunden waren\, allen voran unser Namensgeber Stanislaw Hantz. \n\n\n\nAber es werden Fragen bleiben\, – über allem die Fragen: \n\n\n\nWie konnte so etwas möglich\, wie konnte es Wirklichkeit werden? \n\n\n\nUnd was hat das mit uns zu tun? \n\n\n\n\n\nFreitag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nAnreise mit der Bahn von Berlin (Gruppenticket) oder individuell. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\n\nStadtführung durch Oświęcim\, jüdische Geschichte und Entwicklung zur „Musterstadt Auschwitz“\n\n\n\nTäterleben in der „Musterstadt“ Auschwitz\n\n\n\nÖffentlichkeit der Verbrechen\n\n\n\nGeschichte und Betrieb des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau\n\n\n\n\nSonntag \n\n\n\n\nDas SS-Interessengebiet\, Nebenlager Harmense\n\n\n\nDas KL Monowitz (Auschwitz III)\n\n\n\nFührung durch das Stammlager (Auschwitz I)\n\n\n\n\nMontag \n\n\n\nDas Konzentrationslager Birkenau \n\n\n\n\nDas Frauenlager (Weibliches Hafterleben)\n\n\n\nHäftlingsalltag in der Häftlingsgesellschaft\n\n\n\n„Häftlingsselbstverwaltung“\n\n\n\nDas Theresienstädter Familienlager\n\n\n\nDas „Zigeunerlager“\n\n\n\nKunst- und Länderausstellungen im Stammlager\n\n\n\n\nDienstag \n\n\n\nDie Mordfabrik Birkenau \n\n\n\n\nEntwicklung und Technisierung der Vernichtung\n\n\n\nDie Mordstätten (rotes und weißes Haus\, die Krematorien)\n\n\n\nRaub und Korruption („Kanada“)\n\n\n\nDas jüdische Sonderkommando und der Aufstand vom 7.10.1944\n\n\n\nGedenken\n\n\n\nÜberleben\n\n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Die Kosten für das Ticket sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Wir werden in Doppelzimmern untergebracht; Einzelzimmer gegen Aufpreis (120\,- €) möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag steht noch nicht fest und wird von den örtlichen Preissteigerungen abhängen. 2025 wird der Teilnahmepreis 560\,- € betragen. Darin enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Lunchpakete\, Busfahrten\, Führungen\, Eintrittsgelder\, Übersetzungsarbeiten. Wir bitten um eine Anzahlung von 50\,- € um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. \n\n\n\nIm Teilnehmerbeitrag nicht enthalten ist die An- und Abreise nach/von Oswiecim/Auschwitz. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nTina Henkel \n\n\n\nhenkel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nDiese Reise ist bereits ausgebucht \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nTina Henkelhenkel@bildungswerk-ks.de
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SUMMARY:Holocaust und jüdischer Widerstand in der Region Białystok
DESCRIPTION:Die Stadt Białystok im heutigen Nordosten Polens gehört zu den sehr selten besuchten Orten des Holocaust. Die Reise widmet sich der Geschichte und der Ermordung einer der größten jüdischen GemeindenPolens. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nVor dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion befanden sich fast 60.000 Jüdinnen*Juden in der Stadt Białystok\, die seit September 1939 im sowjetisch besetzten Territorium Polens lag.  \n\n\n\nAm 27. Juni 1941 kam es mit dem Massaker an der großen Synagoge zu einem der ersten Massenverbrechen durch die deutsche Polizei\, das zugleich den Auftakt für eine neue Phase des Holocaust markierte. Im bald danach eingerichteten Ghetto erhoben sich bewaffnete jüdische Gruppen im August 1943 gegen die finale Auflösung und die bevorstehende Deportation in das Mordlager Treblinka. Neben zahlreichen Orten in der Stadt selbst wird die Reise auch in das nahegelegene Tykocin sowie in die Gedenkstätte Treblinka führen. \n\n\n\n\n\nProgramm \n\n\n\nFreitag – Anreise und Einführung \n\n\n\nAnkunft: ca. 18.00 Uhr. Danach: Gemeinsames Abendessen im Hotel und Programmvorstellung \n\n\n\nSamstag – Jüdisches Leben und Holocaust in Białystok \n\n\n\nVormittags: \n\n\n\nZu Beginn der Reise widmen wir uns der Stadt Białystok als ehemaliges Zentrum des jüdischen Lebens in Polen. Rundgang durch das ehemalige jüdische Viertel der Stadt. Wir thematisieren den Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1939 und 1941 beispielhaft anhand von markanten Punkten wie der ehemaligen Synagoge oder dem Sitz deutschen der Zivilverwaltung. \n\n\n\nMittagspause \n\n\n\nNachmittags: \n\n\n\nAm Nachmittag besuchen wir den jüdischen Friedhof an der ul. Wschodnia\, der ein eindrucksvolles Zeugnis der Geschichte der jüdischen Gemeinde ist. \n\n\n\nAnschließend fahren wir zum Gedenkort im Wald von Pietrasze (Fahrzeit 15 Minuten) \n\n\n\nPietrasze ist ein Ort eines Massakers an der jüdischen Bevölkerung direkt nach dem deutschen Einmarsch. Wir thematisieren die Rolle der deutschen Ordnungspolizei und blicken auf das Ausmaß der Morde in den Sommer­monaten 1941 nach dem Überfall auf die Sowjetunion. \n\n\n\nAbends \n\n\n\nFilm „Mir zeynen dor“ – Jüdischer Widerstand im Ghetto Bialystok. \n\n\n\nSonntag – Gedenktag zum Ghetto-Aufstand 1943 \n\n\n\nWir nehmen an der offiziellen Gedenkveranstaltung am „Platz der Helden des Ghettos“ teil. Angepasst an den Ablauf und die Dauer der Gedenkveranstaltung beinhaltet unser Programm an diesem Tag noch: \n\n\n\n– Einführung zur Geschichte und Entwicklung der Erinnerung. Polnische Geschichtspolitik in der Zeit des Kommunismus. \n\n\n\n– Rundgang zur Geschichte des Ghettos und des jüdischen Widerstands. Welche Plätze waren mit dem Aufstand im Ghetto verbunden und was war der Kontext des aussichtslosen Kampfes der jüdischen Untergrundorganisation. \n\n\n\nMontag — Holocaust in der Umgebung von Białystok \n\n\n\nVormittags: \n\n\n\nFahrt nach Tykocin. Besuch der Synagoge\, die zu den bedeutendsten kulturellen Hinterlassenschaften des Judentums in Polen gehört. Thematisierung der Hintergründe zur jüdischen Kultur im Vorkriegspolen. Thematisierung Zusammenleben von jüdischer und nicht-jüdischer Bevölkerung in der Zwischenkriegszeit. Beteiligung der polnischen Bevölkerung an den deutschen Mordaktionen. \n\n\n\nMittagspause und eigene Zeit in Tykocin \n\n\n\nNachmittags: \n\n\n\nFahrt nach Łopuchowo. In einem nahegelegenen Waldstück wurden im Juli 1942 alle jüdischen Bewohner von Tykocin von deutschen Polizei- und SS-Einheiten ermordet. \n\n\n\nEventuell Weiterfahrt nach Jasienówka. In dieser Kleinstadt nördlich von Bialystok gibt es heute keinen Hinweis mehr auf die jüdische Geschichte des Ortes. Wir thematisieren die zweimalige Besatzung der Region durch die Rote Armee (bis Sommer 1941) und die Wehrmacht (im Juni 1941). \n\n\n\nVon den Tagen des deutschen Einmarsches gibt es eine beeindruckende Foto-Dokumentation eines deutschen Propaganda-Fotografen. Thematisiert werden die Wirkung von Fotografien und die nötige kritische Betrachtung von Bildquellen. Wir besuchen Orte mit jüdischer Vergangenheit und erklären die Verbindung der zentralen Stadt Białystok mit den umliegenden kleinen Gemeinden und Ghettos in der Zeit der deutschen Besatzung. \n\n\n\nAbends: \n\n\n\nAbschlussplenum \n\n\n\nDienstag – Białystok und die Deportationen nach Treblinka \n\n\n\nVormittags: \n\n\n\nWir starten an der Sammelstelle der Deportationen aus Bialystok nach Treblinka. im Sommer 1943. Anhand von Zeugenberichten der wenigen Überlebenden rekonstruieren wie die Deportation von 34.000 Jüdinnen und Juden in das deutsche Mordlager. \n\n\n\nFahrt zur Gedenkstätte Treblinka. \n\n\n\nDer Bahnhof von TreblinkaWas geschah an diesem öffentlichen Ort mit den Deportationszügen und wie verhielten sich die Anwohner? Wir thematisieren den Widerstand der Jüdinnen und Juden (Fluchten aus dem Zug\, Verstecke). \n\n\n\nMittagspause vor Ort \n\n\n\nNachmittags: \n\n\n\nRundgang und anschließender Besuch der Gedenkstätte Treblinka. Wir thematisieren den Lageralltags aus Sicht der Gefangenen anhand von Zeitzeugnissen und blicken auf den Aufstand am 2. August 1943. Dem gegenüber stand der Lageralltag der SS- und Trawniki-Wachmänner. Weitere Fragen betreffen die Zeit nach dem Krieg: Wie führten die Überlebenden mit ihren Erinnerungen ihr Leben weiter? Die Gedenkstätte und das Museum – Gedenken und Erinnern nach 1945. \n\n\n\nWeiterfahrt nach Warschau \n\n\n\nMittwoch – Abschluss und Rückreise \n\n\n\nAuswertungsrunde der gesamten Fahrt. Was nehmen wir mit? Welche neuen Fragen sind aufgekommen? \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nDie Unterbringung ist im Doppelzimmer. Eine Unterbringung im Einzelzimmer ist gegen einen Aufpreis von 170\,00 € möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 690\,00 €. Im Teilnahmebeitrag enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, ein Mittag- bzw. Abendessen\, An- und Abreise von Berlin-Hbf. Busfahrten. Kosten für Führungen\, Eintritt\, etc. Die Mindestteilnehmerzahl der Reise liegt bei 20 Personen. Nach Rücksprache ist ein reduzierter Reisepreis möglich\, der durch Solibeiträge anderer Reiseteilnehmer*innen ermöglicht wird. Siehe dazu das Anmeldeformular. \n\n\n\nDen Teilnahmebeitrag bitten wir auf das folgende Konto zu überweisen: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KASStichwort: Bialystok 2026 \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nMario Wenzel \n\n\n\nm.wenzel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\n \n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:Belzec\, Sobibor\, Treblinka. Die Mordstätten der „Aktion Reinhardt“
DESCRIPTION:– die Reise ist bereits ausgebucht – Es sind noch Plätze auf der Warteliste frei \n\n\n\n \n\n\n\nDie seit 1998 jährlich stattfindende Bildungsreise thematisiert die Geschichte und Bedeutung der sogenannten Aktion Reinhardt. Bei dieser „Aktion“ wurden etwa 1\,8 Millionen Jüdinnen und Juden in dem Zeitraum zwischen März 1942 und November 1943 ermordet. Neben den Besuchen der Gedenkstätten und Museen in Belzec\, Sobibor und Treblinka\, bietet die Reise Einblicke in unterschiedliche Aspekte des Holocaust in Ostpolen. Thema ist auch der Umgang mit dem jüdischen Erbe seit 1945. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nGeprägt wird diese Bildungsreise durch den Besuch der ehemaligen Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ – Belzec\, Sobibor und Treblinka. Gemeinsame Rundgänge und die Möglichkeit\, das Terrain individuell wahrzunehmen\, ermöglichen zum einen ein Kennenlernen der Topografie und der Geschichte der Mordlager\, zum anderen aber auch die Umgebung persönlich aufzunehmen und zu erfahren. \n\n\n\nDie ehemaligen Mordstätten sind direkt mit dem Leiden der Jüdinnen und Juden auf dem Weg in den Tod verbunden. Die Deportation aus ihren Wohnorten\, die Qualen der Fahrt zum Mordlager und die letzten Stunden\, Minuten nach Ankunft im Mordlager. Dazu gehört das Schicksal von einigen Tausend\, die im Mordlager von den Tätern zur Arbeit gezwungen wurden. Die Frage nach den Täter*innen\, den Mitwisser*innen und Zuschauer*innen begleitet uns während der Bildungsreise. Die große Zahl der Mitwisser*innen und Zuschauer*innen beim Mord an der jüdischen Bevölkerung stellt die Frage der Schuld nicht nur mit Blick auf die direkten Täter. Wir stellen uns darüber hinaus die Frage\, wie und wo die Menschen vor ihrer Ermordung lebten und wie die Jahre der deutschen Besatzung ihre Lebenswelt veränderte. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Berlin über Warschau nach Lublin. Unser Zug fährt morgens vom Berliner Hauptbahnhof ab. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nDer Tag beginnt mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen. \n\n\n\nEin Rundgang durch das ehemalige jüdische Lublin informiert über die Geschichte der Jüdinnen*Juden in der Stadt. Thema ist auch die Situation nach der deutschen Besetzung der Stadt im Jahr 1939 sowie die Nachkriegszeit. \n\n\n\nBis zum Einmarsch der Deutschen 1939 war Lublin ein Zentrum der Chassidismus\, des orthodoxen Judentums in Osteuropa. Von den 122.000 Einwohner*innen Lublins waren zu diesem Zeitpunkt 40.000 Juden*Jüdinnen. Vom 17. März bis zum 20. April 1942 wurden über 30.000 Lubliner Jüdinnen*Juden ermordet – die meisten von ihnen in der Mordstätte Belzec. \n\n\n\nIn Lublin hatten die deutschen Dienststellen ihren Sitz\, die an der Organisation der „Aktion Reinhardt“ beteiligt waren. Bei einem Rundgang durch das damalige „deutsche Viertel“ in Lublin werden die unterschiedlichsten deutschen Täter*innen und Mithelfer*innen der „Aktion Reinhardt“ vorgestellt. \n\n\n\nAm Abend spricht Anna Styczinska\, Mitarbeiterin beim Museum Polin in Warschau\, über die Situation der jüdischen Bevölkerung Polens vor dem Zweiten Weltkrieg. Dabei steht das Verhältnis zwischen jüdischer und christlicher Bevölkerung im Mittelpunkt. \n\n\n\nMontag \n\n\n\nWir beginnen den Tag mit einem Besuch des Geländes des ehemaligen Zwangsarbeitslagers „Alter Flugplatz“. \n\n\n\nIm östlichen Teil der Stadt Lublin befand sich während der deutschen Besatzung auf dem Gelände einer ehemaligen Flugzeugfabrik ein Zwangsarbeitslager für Jüdinnen*Juden. In den Jahren 1942/43 war es Teil der „Aktion Reinhardt“. Es war die zentrale Stelle um die geraubte Habe der getöteten Jüdinnen*Juden in den Mordlagern zu sortieren. An diesem Ort kamen die Züge mit Deportierten aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien im Frühjahr 1942 in den Distrikt Lublin zum Halt. \n\n\n\nNach dem Besuch des ehemaligen Lagergeländes fahren wir von Lublin aus Richtung Südosten. Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir das frühere jüdische Schtetl Izbica. Kaum bekannt ist\, dass viele der aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nach Ostpolen deportierten Jüdinnen*Juden zunächst in kleine Ortschaften wie Izbica oder Piaski gebracht wurden. Izbica war das größte der Transitghettos. Hier wurden Tausende Jüdinnen*Juden aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien untergebracht\, bis sie entweder vor Ort umkamen oder in die nahe gelegenen Vernichtungslager Bełżec oder Sobibor verschleppt und ermordet wurden. Heute leben in Izbica keine Jüdinnen*Juden mehr. Einzig ein jüdischer Friedhof erinnert an die Vergangenheit. Auf dem Friedhof wurden tausende jüdische Menschen erschossen und verscharrt. Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit besuchen wir die ehemalige Rampe und andere Plätze\, die mit der jüdischen Vergangenheit des Orts verbunden sind. Mittags besuchen wir die Schule von Izbica\, mit der das Bildungswerk Stanisław Hantz bereits seit mehr als zwanzig Jahren kooperiert. Die Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit der jüdische Vergangenheit Izbicas. Am Nachmittag begeben wir uns auf einen zweiten Rundgang durch Izbica. Im Mittelpunkt steht jetzt die Zeit nach 1944\, wie die Ermordung im Ort thematisiert wird und was aus den Gebäuden der jüdischen Gemeinde geworden ist. \n\n\n\nAuf dem Rückweg nach Lublin machen wir noch in dem kleinen Städtchen Piaski Halt. Wie Izbica wurde Piaski in der deutschen Besatzungszeit zum Transitghetto\, in das Jüdinnen*Juden aus Deutschland deportiert wurden. In Piaski besuchen wir den jüdischen Friedhof. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Belzec. \n\n\n\nEtwa 100 Kilometer von Lublin entfernt\, liegt an der Grenze zur Ukraine die Ortschaft Belzec. Am 17. März 1942 erreichte je ein Todeszug mit Jüdinnen*Juden aus Lublin und Lemberg das Mordlager in Belzec. Die Geschichtsschreibung hat sich darauf geeinigt\, dass an diesem Tag die sogenannte „Aktion Reinhardt“ begann. Etwa 450.000 Jüdinnen*Juden wurden in Bełżec ermordet. Warscheinlich wurde am 11. Dezember 1942 die letzte Gruppe von Jüdinnen*Juden in Bełżec ermordet. \n\n\n\nWir beginnen unseren Tag mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof von Tomaszów Lubelski. Die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde in die etwa acht Kilometer entfernte Mordstätte Bełżec verschleppt und dort in den Gaskammern getötet. \n\n\n\nIn Bełżec machen wir einen Rundgang durch das Städtchen. Wir besuchen u.a. den Ort\, an dem im Jahr 1940 zur Zwangsarbeit eingesetzte Roma und Sinti aus Deutschland untergebracht waren. Auch kommen wir zu einer ehemaligen Kneipe\, in der die „Trawniki-Männer“ abends einkehrten\, sie waren als Wachmänner in dem Mordlager eingesetzt. Dann gehen wir zur sogenannten Kommandantur\, dem ehemaligen Wohn- und Verwaltungsbereich der deutschen Täter. Vom Bahnhof Bełżec aus nähern wir uns der Gedenkstätte. Auf dem Weg dahin machen wir u.a. an einem ehemaligen Lokomotivschuppen Station. Das Gebäude wurde von der Mordstätte als Magazin für die Kleidung der Ermordeten genutzt. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte Majdanek. \n\n\n\nUnser Rundgang beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der „Aktion Erntefest“. Am 3. und 4. November 1943 wurden in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und in den Zwangsarbeitslagern Trawniki und Poniatowa etwa 43.000 Jüdinnen*Juden erschossen. Dieses Massaker nannten die deutschen Täter in zynischer Weise „Aktion Erntefest“. Das Ereignis wird als das Ende der „Aktion Reinhard“ angesehen. \n\n\n\nNach der individuellen Besichtigung der Gedenkstätte besteht um 15.00 Uhr die Möglichkeit eines Transfers zurück in die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Sobibor\, gelegen im Dreiländereck Polen\, Ukraine und Weißrussland\, etwa 100 Kilometer von Lublin entfernt. \n\n\n\nAuf dem Weg nach Sobibor machen wir zunächst Station in der Ortschaft Włodawa. \n\n\n\nVor dem 2. Weltkrieg lebten etwa 10.000 Einwohner*innen in dem Städtchen\, davon waren etwa 7.000 Jüdinnen*Juden. Sie wurden fast alle in der 10 Kilometer entfernten Mordstätte Sobibor getötet. \n\n\n\nAusgangspunkt unseres Rundgangs auf den Spuren des Holocaust in Włodawa sind die ehemalige große und kleine Synagoge der Stadt. Unser Weg führt uns weiter zu einem Sportplatz\, auf dem im Oktober 1942 bis zu 5.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Von dort mussten sie etwa fünf Kilometer zu dem außerhalb gelegenen Bahnhof Włodawa–Orchówek marschieren. Wir folgen dem Weg der Jüdinnen*Juden zu der Rampe\, von der die Todeszüge nach Sobibor abfuhren. \n\n\n\nVon Orchówek fahren wir zu der Gedenkstätte Sobibor. Von Mai 1942 bis zum Aufstand der jüdischen Gefangenen am 14. Oktober 1943 wurden in den Gaskammern der Mordstätte etwa 180.000 Jüdinnen*Juden getötet. Etwa 50 überlebende jüdische Gefangene sind bis heute namentlich bekannt. In Sobibor haben wir die Möglichkeit\, das im Jahr 2021 neu eröffnete Museum zu besuchen. \n\n\n\nIm Anschluss an unserem Besuch in Sobibor\, fahren wir in die etwa 150 Kilometer entfernte Stadt Siedlce. Hier werden wir bis Samstagmorgen unser Quartier beziehen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Treblinka. \n\n\n\nAuf den Spuren der Jüdinnen*Juden von Siedlce machen wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Treblinka. Wir gehen zu dem Platz\, wo im August 1942 etwa 17.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Unser Weg führt uns weiter zum Güterbahnhof\, von wo die Todeszüge nach Treblinka abfuhren. Unsere nächste Station ist das Dorf Wólka Okrąglik. Etwa 1\,5 Kilometer von Treblinka entfernt\, war der Ort auf unterschiedliche Art und Weise mit der Mordstätte verbunden. Wir fahren weiter zum Dorf Treblinka. In den Jahren 1942 und 1943 mussten am Bahnhof des Ortes alles Todeszüge anhalten. Sie wurden dort auf ein Nebengleis abgestellt und dann jeweils 20 Waggons in die Mordstätte geschoben. An der Rampe von Treblinka war nur Platz für 20 Waggons. Auf einem Teil des ehemaligen Bahnhofsgeländes ist 2019 der Gedenkort Stacja Treblinka entstanden. \n\n\n\nUnser Weg führt uns weiter zur etwa 1 Kilometer entfernten Gedenkstätte und Museum Treblinka. \n\n\n\nIn Treblinka wurden in 13 Monaten bis zu etwa 1 Million Jüdinnen*Juden ermordet. Allein in den ersten fünf Wochen im Sommer 1942 fast 300.000 Menschen. Am 2. August 1943 wagten jüdische Gefangene einen Aufstand\, bei dem etwa 400 fliehen konnten. Von annähernd 100 ist bekannt\, dass sie die Flucht und das Ende des Krieges überlebt hatten. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Siedlce über Warschau nach Berlin. Die Zugverbindung mit der Abfahrts- und Ankunftszeit ist nach der Veröffentlichung des Sommerfahrplans 2023 verfügbar. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise Berlin – Lublin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Lublin im Hotel „Dom na Podwalu“. Das über 400 Jahre alte historische Haus ist in der Lubliner Altstadt unterhalb des Schlosses gelegen. \n\n\n\nIn Siedlce wohnen wir im Hotel Janusz. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis von 170 Euro ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag beträgt 770\,- Euro im Doppelzimmer und 950\,- Euro im Einzelzimmer. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Vollverpflegung\, Busfahrt\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Lublin\, reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nNetti Gerhardtgerhardt@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\nEin Vortrag ist in englischer Sprache. Für alle Teilnehmer*innen\, die keine oder nicht ausreichende englischen Sprachkenntnisse haben\, steht eine Übersetzerin zur Verfügung. \n\n\n\n\n\nDas Anmeldeformular für die Reise steht hier zum Download bereit. Im Moment ist die Reise für 2026 ausgebucht \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBelzec \n\n\n\n\n\nTreblinka \n\n\n\n\n\nSobibór \n\n\n\n\n\n\n\nIzbica \n\n\n\n\n\nLublin
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SUMMARY:Annäherung an Auschwitz
DESCRIPTION:ReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAuschwitz\, \n\n\n\ndas war eine Kleinstadt\, war Oświęcim (polnisch)\, war Oshpitzin (jiddisch)\, war Auschwitz (unter deutscher Besatzung)\, ist heute wieder Oświęcim. \n\n\n\nAuschwitz war Geflügelzucht\, Gärtnerei\, Ackerbau\, landwirtschaftliche Forschungsanstalt. \n\n\n\nAuschwitz war Industrie\, Bergbau\, Chemie\, Rüstung. \n\n\n\nAuschwitz war eine Täterstadt\, war Wohnort deutscher Täter (und Täterinnen)\, ihrer Familien\, Frauen und Kinder. \n\n\n\nAuschwitz war ein öffentlicher Ort für Besucher*innen\, Gäste aus Kultur\, Sport und Wissenschaft. \n\n\n\nAuschwitz war Hunger\, Sklavenarbeit\, Krankheit\, Folter\, Missbrauch\, Erniedrigung\, Entmenschlichung\, Tod\, – ein Konzentrationslager. \n\n\n\nAuschwitz war eine Mordfabrik\, industrieller Massenmord\, Rauch und Asche. \n\n\n\nWir versuchen uns dem komplexen System Auschwitz anzunähern\, zu verstehen. Dabei werden uns die Biografien und Zeugnisse von Menschen begleiten\, die auf unterschiedlichste Weise mit dem Lager und seiner Geschichte verbunden waren\, allen voran unser Namensgeber Stanislaw Hantz. \n\n\n\nAber es werden Fragen bleiben\, – über allem die Fragen: \n\n\n\nWie konnte so etwas möglich\, wie konnte es Wirklichkeit werden? \n\n\n\nUnd was hat das mit uns zu tun? \n\n\n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nAnreise mit der Bahn von Berlin (Gruppenticket) oder individuell. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\n\nStadtführung durch Oświęcim\, jüdische Geschichte und Entwicklung zur „Musterstadt Auschwitz“\n\n\n\nTäterleben in der „Musterstadt“ Auschwitz\n\n\n\nÖffentlichkeit der Verbrechen\n\n\n\nGeschichte und Betrieb des staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau\n\n\n\n\nFreitag \n\n\n\n\nDas SS-Interessengebiet\, Nebenlager Harmense\n\n\n\nDas KL Monowitz (Auschwitz III)\n\n\n\nFührung durch das Stammlager (Auschwitz I)\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nDas Konzentrationslager Birkenau \n\n\n\n\nDas Frauenlager (Weibliches Hafterleben)\n\n\n\nHäftlingsalltag in der Häftlingsgesellschaft\n\n\n\n„Häftlingsselbstverwaltung“\n\n\n\nDas Theresienstädter Familienlager\n\n\n\nDas „Zigeunerlager“\n\n\n\nKunst- und Länderausstellungen im Stammlager\n\n\n\n\nSonntag \n\n\n\nDie Mordfabrik Birkenau \n\n\n\n\nEntwicklung und Technisierung der Vernichtung\n\n\n\nDie Mordstätten (rotes und weißes Haus\, die Krematorien)\n\n\n\nRaub und Korruption („Kanada“)\n\n\n\nDas jüdische Sonderkommando und der Aufstand vom 7.10.1944\n\n\n\nGedenken\n\n\n\nÜberleben\n\n\n\n\nMontag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise per Bahn (Gruppenticket) ab Berlin an. Die Kosten für das Ticket sind nicht im Teilnahmebeitrag enthalten. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Wir werden in Doppelzimmern untergebracht; Einzelzimmer gegen Aufpreis. Der genaue Preis steht noch nicht fest und wird von den örtlichen Preissteigerungen abhängig sein.  2026 wird der Aufpreis 120 Euro betragen. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag steht noch nicht fest und wird von den örtlichen Preissteigerungen abhängen. 2026 ist der Teilnahmepreis 560\,- €. Darin enthalten sind Übernachtung\, Frühstück\, Abendessen\, Lunchpakete\, Busfahrten\, Führungen\, Eintrittsgelder\, Übersetzungsarbeiten. Wir bitten um eine Anzahlung von 50\,- € um die Anmeldung gültig zu machen. Dieser Betrag kann im Falle einer Absage durch die/den Teilnehmer*in leider nicht zurückerstattet werden. \n\n\n\nIm Teilnehmerbeitrag nicht enthalten ist die An- und Abreise nach/von Oswiecim/Auschwitz. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder mal fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der Vorrat reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nTina Henkel \n\n\n\nhenkel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nAnmeldung bitte mit folgendem Anmeldeformular (PDF). Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nTina Henkelhenkel@bildungswerk-ks.de
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SUMMARY:Das Warschauer Ghetto
DESCRIPTION:1939 lebten etwa 370.000 Jüdinnen und Juden in Warschau. Sie bildeten damit die größte jüdische Gemeinschaft in Europa und nach New York das zahlenmäßig zweitgrößte jüdische Zentrum weltweit. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nAnfang Oktober erklärten die deutschen Besatzer jene Stadtteile Warschaus\, in denen die meisten Jüdinnen und Juden lebten\, zum sogenannten jüdischen Wohnbezirk. Alle außerhalb dieses Bereichs lebenden jüdischen Einwohner*innen hatten innerhalb von sechs Wochen dorthin umzuziehen. Am 16. November 1940 wurde das mit Mauern und Stacheldrahtzäunen umgebene Ghetto offiziell als geschlossen erklärt. Infolge von Verschleppungen aus den umliegenden Landkreisen und aus dem Ausland (z. B. Berlin und Frankfurt) lebten Anfang 1942 mehr als 400.000 Menschen auf einem Areal von nur rund drei Quadratkilometern. Es war das größte Ghetto im deutsch besetzten Europa. \n\n\n\nAm 22. Juli 1942 begannen die Verschleppungen von Jüdinnen und Juden aus dem Warschauer Ghetto in das Mordlager Treblinka. Allein bis Ende August 1942 wurden in den Gaskammern von Treblinka etwa 200.000 Warschauer Ghettobewohner*innen getötet. Als im April 1943 die letzten im Ghetto verbliebenen Menschen nach Treblinka verschleppt werden sollten\, stellten sich Jüdinnen und Juden den Deutschen entgegen. Mit einem bewaffneten Aufstand wollten sie die Pläne der Deutschen durchkreuzen. Am 16. Mai 1943 meldeten die Deutschen die Niederschlagung des Aufstands und sprengten die Große Synagoge in Warschau. Unsere Bildungsreise folgt den wichtigsten Stationen in der Geschichte des Warschauer Ghettos. Das aktuelle jüdische Leben in Warschau wird auch Thema sein. Wir werden den Anfang des 19. Jahrhunderts angelegten jüdischen Friedhof aufsuchen. Er gehört zu einem der größten in Europa. Zum Programm gehört ein Besuch des Jüdischen Historischen Instituts (JHI) und des Polin – Museum der Geschichte der polnischen Juden. Wir nehmen am „Marsch der Erinnerung“ am 22. Juli 2027 teil\, der alljährlich vom JHI veranstaltet wird\, zur Erinnerung an die nach Treblinka verschleppten Jüdinnen und Juden.Mehr Informationen zu der Bildungsreise: \n\n\n\n\n\nSonntag\, 18. Juli 2027 \n\n\n\nAnreise von Berlin-Hauptbahnhof nach Warschau.Wir wohnen im Hotel Ibis Warszawa Stare Miasto. \n\n\n\nMontag\, 19. Juli – 22. Juli 2027 \n\n\n\nDas Tagesprogramm steht hier ab dem 1. Mai 2026 zur Verfügung \n\n\n\nFreitag\, 23. Juli 2027 \n\n\n\nAbreise von Warschau nach Berlin-Hauptbahnhof. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Warschau im Hotel Ibis Stare Miasto. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. Der genaue Preis steht noch nicht fest und ist von der örtlichen Preisentwicklung abhängig. 2025 betrug der EZ-Aufpreis 220\,00 Euro bei drei Tagen Aufenthalt in Warschau. \n\n\n\nBei einer selbst organisierten Unterbringung reduziert sich der Teilnahmebeitrag entsprechend. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag bei einer Unterbringung im Doppelzimmer steht noch nicht fest und ist von der örtlichen Preisentwicklung abhängig. 2025 betrug der Teilnahmebeitrag im Doppelzimmer 650\,00 Euro bei drei Tagen Aufenthalt in Warschau. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Verpflegung\, Fahrkarten\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener An- und Abreise nach Warschau reduziert sich der Teilnahmebeitrag entsprechend \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden:Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KASBetreff: Warschau-Reise 2027 \n\n\n\nSoli-Beitrag\n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nMario Wenzelm.wenzel@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\n\n\nDer Anmeldebogen steht hier zum Download bereit. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann.
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SUMMARY:Belzec\, Sobibor\, Treblinka. Die Mordstätten der „Aktion Reinhardt“
DESCRIPTION:Die seit 1998 jährlich stattfindende Bildungsreise thematisiert die Geschichte und Bedeutung der sogenannten Aktion Reinhardt. Bei dieser „Aktion“ wurden etwa 1\,8 Millionen Jüdinnen und Juden in dem Zeitraum zwischen März 1942 und November 1943 ermordet. Neben den Besuchen der Gedenkstätten und Museen in Belzec\, Sobibor und Treblinka\, bietet die Reise Einblicke in unterschiedliche Aspekte des Holocaust in Ostpolen. Thema ist auch der Umgang mit dem jüdischen Erbe seit 1945. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nReiseTagesprogrammOrganisatorischesSpracheAnmeldung\n\nGeprägt wird diese Bildungsreise durch den Besuch der ehemaligen Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ – Belzec\, Sobibor und Treblinka. Gemeinsame Rundgänge und die Möglichkeit\, das Terrain individuell wahrzunehmen\, ermöglichen zum einen ein Kennenlernen der Topografie und der Geschichte der Mordlager\, zum anderen aber auch die Umgebung persönlich aufzunehmen und zu erfahren. \n\n\n\nDie ehemaligen Mordstätten sind direkt mit dem Leiden der Jüdinnen und Juden auf dem Weg in den Tod verbunden. Die Deportation aus ihren Wohnorten\, die Qualen der Fahrt zum Mordlager und die letzten Stunden\, Minuten nach Ankunft im Mordlager. Dazu gehört das Schicksal von einigen Tausend\, die im Mordlager von den Tätern zur Arbeit gezwungen wurden. Die Frage nach den Täter*innen\, den Mitwisser*innen und Zuschauer*innen begleitet uns während der Bildungsreise. Die große Zahl der Mitwisser*innen und Zuschauer*innen beim Mord an der jüdischen Bevölkerung stellt die Frage der Schuld nicht nur mit Blick auf die direkten Täter. Wir stellen uns darüber hinaus die Frage\, wie und wo die Menschen vor ihrer Ermordung lebten und wie die Jahre der deutschen Besatzung ihre Lebenswelt veränderte. \n\n\n\n\n\nSamstag \n\n\n\nAnreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Berlin über Warschau nach Lublin. Unser Zug fährt morgens vom Berliner Hauptbahnhof ab. \n\n\n\nSonntag \n\n\n\nDer Tag beginnt mit einer Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen. \n\n\n\nEin Rundgang durch das ehemalige jüdische Lublin informiert über die Geschichte der Jüdinnen*Juden in der Stadt. Thema ist auch die Situation nach der deutschen Besetzung der Stadt im Jahr 1939 sowie die Nachkriegszeit. \n\n\n\nBis zum Einmarsch der Deutschen 1939 war Lublin ein Zentrum der Chassidismus\, des orthodoxen Judentums in Osteuropa. Von den 122.000 Einwohner*innen Lublins waren zu diesem Zeitpunkt 40.000 Juden*Jüdinnen. Vom 17. März bis zum 20. April 1942 wurden über 30.000 Lubliner Jüdinnen*Juden ermordet – die meisten von ihnen in der Mordstätte Belzec. \n\n\n\nIn Lublin hatten die deutschen Dienststellen ihren Sitz\, die an der Organisation der „Aktion Reinhardt“ beteiligt waren. Bei einem Rundgang durch das damalige „deutsche Viertel“ in Lublin werden die unterschiedlichsten deutschen Täter*innen und Mithelfer*innen der „Aktion Reinhardt“ vorgestellt. \n\n\n\nAm Abend spricht Anna Styczinska\, Mitarbeiterin beim Museum Polin in Warschau\, über die Situation der jüdischen Bevölkerung Polens vor dem Zweiten Weltkrieg. Dabei steht das Verhältnis zwischen jüdischer und christlicher Bevölkerung im Mittelpunkt. \n\n\n\nMontag \n\n\n\nWir beginnen den Tag mit einem Besuch des Geländes des ehemaligen Zwangsarbeitslagers „Alter Flugplatz“. \n\n\n\nIm östlichen Teil der Stadt Lublin befand sich während der deutschen Besatzung auf dem Gelände einer ehemaligen Flugzeugfabrik ein Zwangsarbeitslager für Jüdinnen*Juden. In den Jahren 1942/43 war es Teil der „Aktion Reinhardt“. Es war die zentrale Stelle um die geraubte Habe der getöteten Jüdinnen*Juden in den Mordlagern zu sortieren. An diesem Ort kamen die Züge mit Deportierten aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien im Frühjahr 1942 in den Distrikt Lublin zum Halt. \n\n\n\nNach dem Besuch des ehemaligen Lagergeländes fahren wir von Lublin aus Richtung Südosten. Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir das frühere jüdische Schtetl Izbica. Kaum bekannt ist\, dass viele der aus Deutschland und anderen europäischen Ländern nach Ostpolen deportierten Jüdinnen*Juden zunächst in kleine Ortschaften wie Izbica oder Piaski gebracht wurden. Izbica war das größte der Transitghettos. Hier wurden Tausende Jüdinnen*Juden aus Deutschland\, Österreich\, der Slowakei und Tschechien untergebracht\, bis sie entweder vor Ort umkamen oder in die nahe gelegenen Vernichtungslager Bełżec oder Sobibor verschleppt und ermordet wurden. Heute leben in Izbica keine Jüdinnen*Juden mehr. Einzig ein jüdischer Friedhof erinnert an die Vergangenheit. Auf dem Friedhof wurden tausende jüdische Menschen erschossen und verscharrt. Auf der Suche nach Spuren der Vergangenheit besuchen wir die ehemalige Rampe und andere Plätze\, die mit der jüdischen Vergangenheit des Orts verbunden sind. Mittags besuchen wir die Schule von Izbica\, mit der das Bildungswerk Stanisław Hantz bereits seit mehr als zwanzig Jahren kooperiert. Die Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich mit der jüdische Vergangenheit Izbicas. Am Nachmittag begeben wir uns auf einen zweiten Rundgang durch Izbica. Im Mittelpunkt steht jetzt die Zeit nach 1944\, wie die Ermordung im Ort thematisiert wird und was aus den Gebäuden der jüdischen Gemeinde geworden ist. \n\n\n\nAuf dem Rückweg nach Lublin machen wir noch in dem kleinen Städtchen Piaski Halt. Wie Izbica wurde Piaski in der deutschen Besatzungszeit zum Transitghetto\, in das Jüdinnen*Juden aus Deutschland deportiert wurden. In Piaski besuchen wir den jüdischen Friedhof. \n\n\n\nDienstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Belzec. \n\n\n\nEtwa 100 Kilometer von Lublin entfernt\, liegt an der Grenze zur Ukraine die Ortschaft Belzec. Am 17. März 1942 erreichte je ein Todeszug mit Jüdinnen*Juden aus Lublin und Lemberg das Mordlager in Belzec. Die Geschichtsschreibung hat sich darauf geeinigt\, dass an diesem Tag die sogenannte „Aktion Reinhardt“ begann. Etwa 450.000 Jüdinnen*Juden wurden in Bełżec ermordet. Warscheinlich wurde am 11. Dezember 1942 die letzte Gruppe von Jüdinnen*Juden in Bełżec ermordet. \n\n\n\nWir beginnen unseren Tag mit einem Besuch auf dem jüdischen Friedhof von Tomaszów Lubelski. Die jüdische Bevölkerung der Stadt wurde in die etwa acht Kilometer entfernte Mordstätte Bełżec verschleppt und dort in den Gaskammern getötet. \n\n\n\nIn Bełżec machen wir einen Rundgang durch das Städtchen. Wir besuchen u.a. den Ort\, an dem im Jahr 1940 zur Zwangsarbeit eingesetzte Roma und Sinti aus Deutschland untergebracht waren. Auch kommen wir zu einer ehemaligen Kneipe\, in der die „Trawniki-Männer“ abends einkehrten\, sie waren als Wachmänner in dem Mordlager eingesetzt. Dann gehen wir zur sogenannten Kommandantur\, dem ehemaligen Wohn- und Verwaltungsbereich der deutschen Täter. Vom Bahnhof Bełżec aus nähern wir uns der Gedenkstätte. Auf dem Weg dahin machen wir u.a. an einem ehemaligen Lokomotivschuppen Station. Das Gebäude wurde von der Mordstätte als Magazin für die Kleidung der Ermordeten genutzt. \n\n\n\nMittwoch \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte Majdanek. \n\n\n\nUnser Rundgang beginnt mit einer Einführung in die Geschichte der „Aktion Erntefest“. Am 3. und 4. November 1943 wurden in dem Konzentrations- und Vernichtungslager Majdanek und in den Zwangsarbeitslagern Trawniki und Poniatowa etwa 43.000 Jüdinnen*Juden erschossen. Dieses Massaker nannten die deutschen Täter in zynischer Weise „Aktion Erntefest“. Das Ereignis wird als das Ende der „Aktion Reinhard“ angesehen. \n\n\n\nNach der individuellen Besichtigung der Gedenkstätte besteht um 15.00 Uhr die Möglichkeit eines Transfers zurück in die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. \n\n\n\nDonnerstag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Sobibor\, gelegen im Dreiländereck Polen\, Ukraine und Weißrussland\, etwa 100 Kilometer von Lublin entfernt. \n\n\n\nAuf dem Weg nach Sobibor machen wir zunächst Station in der Ortschaft Włodawa. \n\n\n\nVor dem 2. Weltkrieg lebten etwa 10.000 Einwohner*innen in dem Städtchen\, davon waren etwa 7.000 Jüdinnen*Juden. Sie wurden fast alle in der 10 Kilometer entfernten Mordstätte Sobibor getötet. \n\n\n\nAusgangspunkt unseres Rundgangs auf den Spuren des Holocaust in Włodawa sind die ehemalige große und kleine Synagoge der Stadt. Unser Weg führt uns weiter zu einem Sportplatz\, auf dem im Oktober 1942 bis zu 5.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Von dort mussten sie etwa fünf Kilometer zu dem außerhalb gelegenen Bahnhof Włodawa–Orchówek marschieren. Wir folgen dem Weg der Jüdinnen*Juden zu der Rampe\, von der die Todeszüge nach Sobibor abfuhren. \n\n\n\nVon Orchówek fahren wir zu der Gedenkstätte Sobibor. Von Mai 1942 bis zum Aufstand der jüdischen Gefangenen am 14. Oktober 1943 wurden in den Gaskammern der Mordstätte etwa 180.000 Jüdinnen*Juden getötet. Etwa 50 überlebende jüdische Gefangene sind bis heute namentlich bekannt. In Sobibor haben wir die Möglichkeit\, das im Jahr 2021 neu eröffnete Museum zu besuchen. \n\n\n\nIm Anschluss an unserem Besuch in Sobibor\, fahren wir in die etwa 150 Kilometer entfernte Stadt Siedlce. Hier werden wir bis Samstagmorgen unser Quartier beziehen. \n\n\n\nFreitag \n\n\n\nWir besuchen die Gedenkstätte und das Museum Treblinka. \n\n\n\nAuf den Spuren der Jüdinnen*Juden von Siedlce machen wir uns auf den Weg zur Gedenkstätte Treblinka. Wir gehen zu dem Platz\, wo im August 1942 etwa 17.000 Jüdinnen*Juden zusammengetrieben wurden. Unser Weg führt uns weiter zum Güterbahnhof\, von wo die Todeszüge nach Treblinka abfuhren. Unsere nächste Station ist das Dorf Wólka Okrąglik. Etwa 1\,5 Kilometer von Treblinka entfernt\, war der Ort auf unterschiedliche Art und Weise mit der Mordstätte verbunden. Wir fahren weiter zum Dorf Treblinka. In den Jahren 1942 und 1943 mussten am Bahnhof des Ortes alles Todeszüge anhalten. Sie wurden dort auf ein Nebengleis abgestellt und dann jeweils 20 Waggons in die Mordstätte geschoben. An der Rampe von Treblinka war nur Platz für 20 Waggons. Auf einem Teil des ehemaligen Bahnhofsgeländes ist 2019 der Gedenkort Stacja Treblinka entstanden. \n\n\n\nUnser Weg führt uns weiter zur etwa 1 Kilometer entfernten Gedenkstätte und Museum Treblinka. \n\n\n\nIn Treblinka wurden in 13 Monaten bis zu etwa 1 Million Jüdinnen*Juden ermordet. Allein in den ersten fünf Wochen im Sommer 1942 fast 300.000 Menschen. Am 2. August 1943 wagten jüdische Gefangene einen Aufstand\, bei dem etwa 400 fliehen konnten. Von annähernd 100 ist bekannt\, dass sie die Flucht und das Ende des Krieges überlebt hatten. \n\n\n\nSamstag \n\n\n\nRückreise \n\n\n\nWir reisen mit der Bahn von Siedlce über Warschau nach Berlin. Die Zugverbindung mit der Abfahrts- und Ankunftszeit ist nach der Veröffentlichung des Sommerfahrplans 2025 verfügbar. \n\n\n\n\n\nAn- und Abreise \n\n\n\nWir bieten eine organisierte An- und Abreise Berlin – Lublin an. Es besteht auch die Möglichkeit einer selbstorganisierten\, individuellen An- und Abreise. \n\n\n\nKrankenversicherung\, Reiseversicherung \n\n\n\nDie Teilnehmer der Bildungsreise sind vom Veranstalter nicht krankenversichert und nicht reiseversichert. \n\n\n\nUnterbringung \n\n\n\nWir wohnen in Lublin im Hotel „Dom na Podwalu“. Das über 400 Jahre alte historische Haus ist in der Lubliner Altstadt unterhalb des Schlosses gelegen. \n\n\n\nIn Siedlce wohnen wir im Hotel Janusz. \n\n\n\nDie Teilnehmer*innen sind im Doppelzimmer untergebracht. Gegen einen Aufpreis von 170 Euro ist die Buchung von einem Einzelzimmer möglich. \n\n\n\nTeilnahmebeitrag \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag wird noch bekannt gegeben. In diesem Betrag enthalten sind die Übernachtung\, Vollverpflegung\, Busfahrt\, Führungen und die An- und Abreise. Bei eigener Anreise nach Lublin\, reduziert sich entsprechend der Teilnahmebeitrag. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\nDer Teilnahmebeitrag soll auf das folgende Konto überwiesen werden: Bildungswerk Stanisław Hantz e.V.Konto: 1071 371 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 520 503 53)IBAN: DE88 5205 0353 0001 0713 71SWIFT-BIC: HELADEF1KAS \n\n\n\nSoli-Beitrag \n\n\n\nImmer wieder fragen Interessierte bei uns nach einer Ermäßigung für unsere Teilnahmegebühren. Um auch in solchen Fällen die Teilnahme zu ermöglichen\, bitten wir diejenigen\, die es sich leisten können und wollen um einen zusätzlichen Soli-Beitrag von 50 €. Interessierte können sich an uns wenden\, um eine Ermäßigung bis zu einem Drittel der Teilnahmegebühr zu bekommen\, solange der „Vorrat“ reicht. \n\n\n\nFragen zum Programm\, Ablauf und Organisation der Veranstaltung beantwortet \n\n\n\nNetti Gerhardtgerhardt@bildungswerk-ks.de \n\n\n\n\n\nDeutsch \n\n\n\nEin Vortrag ist in englischer Sprache. Für alle Teilnehmer*innen\, die keine oder nicht ausreichende englischen Sprachkenntnisse haben\, steht eine Übersetzerin zur Verfügung. \n\n\n\n\n\nDas Anmeldeformular für die Reise folgt nach der Reise im Jahr 2025 und wird dann hier zum Download bereitstehen. Wir bitten um frühzeitige Anmeldung\, da sonst die Teilnahme nicht garantiert werden kann. \n\n\n\nErst mit einer Anzahlung von 50 Euro ist die Anmeldung verbindlich. Wird die Teilnahme durch die/den Teilnehmer*in abgesagt\, werden die 50 Euro nicht zurückerstattet. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nBelzec \n\n\n\n\n\nTreblinka \n\n\n\n\n\nSobibór \n\n\n\n\n\n\n\nIzbica \n\n\n\n\n\nLublin
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