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Henryk Mandelbaum

„Nur die Sterne waren wie gestern“ Ausstellung über Henryk Mandelbaum, Mitglied des Sonderkommandos in Auschwitz

Henryk Mandelbaum

Henryk Mandelbaum auf den Ruinen des Krematoriums II in Birkenau.
Foto: Andreas Dahlmeier, Kassel

„Nur die Sterne waren wie gestern“

Ausstellung über Henryk Mandelbaum, Mitglied des Sonderkommandos in Auschwitz

Ausstellungskatalog über Buchhandel (ISBN 3-00-018142-3) oder beim Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V., Preis 12,50 Euro.

 

Aktuelle Ausstellungstermine:

 

(Verleihbedingungen siehe unten)

 

Henryk Mandelbaum musste bei den Krematorien in Auschwitz-Birkenau arbeiten: die Leichen der Ermordeten aus den Gaskammern schleppen, ihnen die Haare abschneiden und die Goldzähne herausbrechen. Um sie dann in den Öfen oder den Verbrennungsgruben hinter dem Krematorium zu verbrennen. Henryk Mandelbaum war Häftling im Sonderkommando von Auschwitz, einer von hunderten jüdischer Sklavenarbeiter in der Todeszone. Das war ab Sommer 1944 bis Januar 1945. Karin Graf, Buchautorin und Mitarbeiterin des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V., Tina Henkel, Historikerin und Politologin aus Hamburg und ebenfalls Mitarbeiterin des Bildungswerks Stanislaw Hantz e.V. und der Kasseler Freie Fotograf Andreas Dahlmeier haben diese Wanderausstellung konzipiert und umgesetzt.

Zentrales Thema ist der Mensch Henryk Mandelbaum. Wie hatte ihn sein kurzes 20-jähriges Leben in einer armen jüdischen Familie in Polen geprägt, bevor ihn die Gestapo schnappte? Was hat er in Auschwitz gesehen, erlebt, überlebt? Wie hat er sich aus der Einsamkeit seiner grauenhaften Erfahrungen ins Leben zurück finden können? Was hat Auschwitz aus ihm gemacht und was hat er aus seinen Erfahrungen gemacht? Eindringliche Fotografien und knappe Texte geben ganz persönliche Antworten auf diese Fragen.

Die Ausstellung ist in deutsch-polnischer Kooperation entstanden. Beteiligt sind das Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. aus Kassel, die Internationale Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim und der Verein Gegen Vergessen für Demokratie Regionalgruppe Nordhessen - Südniedersachsen. Die Ausstellung wurde Anfang Mai 2005 In Oswiecim/Polen eröffnet.

Die Ausstellung ist seit Herbst 2005 in verschiedenen deutschen und polnischen Städten zu sehen.

 

Zur Ausstellung - technische Daten etc.

Beschaffenheit der Tafeln

 

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche ab 15 Jahr und Erwachsene. Fototafeln: 48 Großfotots, uv-kaschiert, auf Leichtträgermaterial aufkaschiert in eloxierten Aluminiumrahmen, Außenmaße 71,5 x 71,5 cm. Texttafeln: 45 Tafeln, uv-kaschiert, auf Leichtträgermaterial in eloxierten Aluminiumrahmen, Außenmaße 71,5 x30,5 cm. Die Tafeln haben jeweils zwei Aufhänger und sind an Ausstellungsleisten mit Nylonlitze oder direkt an der Wand mit kleinen Nägeln anzubringen. Eine Fototafel wiegt 1200 Gramm, die Texttafel 500 Gramm. Ein Set besteht aus einer Fototafel und einer darunter hängenden Texttafel.

 

DVD-Film

 

Zur Ausstellung gehört ein einstündiger DVD-Film, in dem Henryk Mandelbaum über sein Leben berichtet und vor allem über seine Arbeit als Häftling des Sonderkommandos des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz - Birkenau erzählt. Henryk Mandelbaum zeigt in den Ruinen der Krematorien in Auschwitz - Birkenau seinen 'Arbeitsplatz' und seine Arbeit.

 

Anlieferung der Ausstellung

Die Ausstellung ist in zwei großen und zwei kleinen Holzkisten untergebracht; die großen Kisten wiegen etwa 75 Kilogramm, die kleinen etwa 40 Kilogramm. Die Anlieferung erfolgt per Spedition oder mit einem kleinen Transportfahrzeug (z.B. VW-Bus). Die Maße der Kisten: 2 x 80x80x80 cm und 1x 80x80x45 cm

 

Ausstellungsstrecke

 

Die Ausstellung benötigt fünfzig laufende Meter Ausstellungsstrecke.

 

Öffentlichkeitsarbeit

 

Zur Unterstützung der Öffentlichkeits- und Pressearbeit liefern wir per Datenträger mit: Flyer - Presseerklärung - Plakat DIN A4 bis DIN A1 - Einladungskarte. Alle angelieferten Daten können mit Ortsangaben und Datum ergänzt bzw. verändert und ausgedruckt werden. Den Ausstellungskatalog liefern wir mit; dieser ist nach Abschluss mit uns abzurechnen. Auf Wunsch geben wir Literaturempfehlungen und geben Tips für Begleitveranstaltungen.

 

Kosten

 

Der An- und Abtransport von und nach Kassel bzw. zum nächsten Ausstellungsort sind vom Aussteller zu tragen, ebenso die Versicherung der Ausstellung. Die Leihgebühr für die Ausstellung beträgt pro Woche 250 EURO. Es bleibt den Ausstellern überlassen über Eintrittsgelder die Kosten zu finanzieren.

Informationen über:

Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V.
Dörnbergstr. 12
34119 Kassel

info@bildungswerk-ks.de


Die Ausstellung war zu sehen in :


Volkmarsen: 6. 11. bis 20.11. 2005, Geschichtswerkstatt Rückblende

Kassel: 29. Januar bis 12. März 2006, Sepulkralmuseum

Dresden: 16. März bis 19. April 2006, Haus der Kirche, Dreikönigskirche

Wegberg: 22. bis 28. April 2006, Maximilian-Kolbe-Gymnasium

Hückelhoven: 2. bis 5. Mai 2006, Städtisches Gymnasium

Erkelenz: 8. bis 19. Mai 2006, Cusanus Gymnasium

Hamburg: 31. Mai bis 27. Juni 2006, Finanzbehörde, Leo-Lippmann-Saal

Langenstein-Zwieberge: 1. September bis 12. Oktober 2006, Gedenkstätte Zwieberge

Wassenberg: 23. bis 27. Oktober 2006, Betty-Reis-Gesamtschule

Bielefeld: 9. November bis 15. Dezember 2006, Volkshochschule

Hanau: 15. Januar bis 15 Februar 2007, Stadtbibliothek

Kassel: 23. Februar bis 3. März 2007, Fröbel-Seminar

Gliwice, Polen: 28. März bis 5. Mai 2007, Museum Gliwice

Olkusz, Polen: 11. Juni bis 30. Juni 2007, Kulturhaus Olkusz 

 

 

Kerpen 9. November bis 3. Dezember 2007, Adolph-Kolping-Schule

Hannover: 21. Januar bis 23. Februar 2008, Lessing Volkshochschule

Wien: 7. bis 30. Mai, Aula der Universität Wien

 

 

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