Sobibór

Die Mordstätte Sobibor

Sobibór ist ein kleines Dorf in Ostpolen. Es liegt nicht weit vom Bug entfernt, dem Grenzfluss zwischen Polen, der Ukraine und Weißrussland. Die Bahnstation Sobibór liegt etwa acht Kilometer vom Dorf Sobibór entfernt an der Bahnlinie zwischen Chełm und Włodawa. Bis 1942 befand sich in diesem abgelegenen, waldreichen und sumpfigen Gebiet eine kleine Wohnsiedlung für Beschäftigte der polnischen Eisenbahngesellschaft und der Forstverwaltung.

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Johann Niemanns Fotos aus der Mordstätte

Im Sommer 1942 musste der SS-Mann Johann Niemann seinen Einsatzort in den Mordstätten der „Aktion Reinhardt“ verändern. Von Belzec wurde er nach Sobibor versetzt. Dort übernahm er die Funktion des stellvertretenden Lagerkommandanten. Aus seinem Nachlass sind 50 Fotos aus Sobibor erhalten, die das alltägliche Leben der deutschen Täter sowie die Lagertopographie dokumentieren.

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Nachrichten zu Sobibor auf der Webseite des Bildungswerks Stanisław Hantz:

Schürfplätze bei Sobibór

Mitarbeiter des Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. haben im April 2026 einen neuen Gedenkort in unmittelbarer Nähe zum Museum Sobibor besucht. Die polnische Stiftung Zapomniane (Vergessen) hat einen Weg angelegt und markiert, der zu zwei Stätten mit menschlicher Asche führt.

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Der Gedenkweg in Sobibór

Reihe „Texte zur Aktion Reinhardt“.

Im Februar 2024 ist eine Informationsbroschüre zu den Gedenksteinen in der Gedenkstätte Sobibor erschienen.
Im Jahr 2003 wurde auf Initiative des Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V. und in Zusammenarbeit mit dem Museum Sobibor auf dem Gelände des ehemaligen Mordlagers eine Gedenkallee eröffnet. Jährlich kamen neue Steine hinzu. Gedenkfeiern fanden statt. Ein Baum und davor jeweils ein Gedenkstein erinnerten an ein in Sobibor ermordetes Opfer. Auf einer an dem Stein angebrachten Tafel standen Geburtsort und Geburtsdatum; so sollte den Menschen ein wenig ihre Geschichte zurückgeben werden. Nicht eine unvorstellbare anonyme Opferzahl sollte im Mittelpunkt stehen, sondern der einzelne Mensch.

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