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Kalmen Wewryk – Nach Sobibor und zurück

Titelbild Kalmen Wewryk Nach Sobibor und zurück

Im Mai 2020 veröffentlichte das Bildungswerk Stanisław Hantz den Bericht von Kalmen Wewryk.

Kalmen Wewryk ist ein Überlebender des deutschen Vernichtungslagers Sobibor. Wewryk, 1906 in der ostpolnischen Kleinstadt Chełm geboren und aufgewachsen, wurde im Herbst 1942 nach Sobibor verschleppt und dort von den Deutschen zur Arbeit selektiert. Am 14. Oktober 1943 wagten die Jüdinnen und Juden in Sobibor einen Aufstand. Sie überwältigten die Bewacher und 300 Menschen gelang die Flucht. Unter ihnen war auch Kalmen Wewryk. In den folgenden Monate verbrachte er in den umliegenden Wäldern im Versteck – in ständiger Angst von deutschen Einheiten entdeckt oder der lokalen polnischen Bevölkerung verraten zu werden. Durch Glück stieß er schließlich auf eine Gruppe russischer Partisanen, schloss sich ihnen an und befreite als Mitglied der Roten Armee seine Heimatstadt Chełm von den deutschen Besatzern.

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77. Jahrestag des Aufstands in Treblinka: die Erinnerungen des Jerzy Rajgrodzki

Am 2. August jährte sich zum 77. Mal der Aufstand der jüdischen Gefangenen im deutschen Mordlager Treblinka. Um an die in Treblinka ermordeten Jüdinnen und Juden zu erinnern und auch des Aufstandes als „Akt der Rache“ und der Befreiung zu gedenken, lasen wir am 2. August um 16 Uhr einen kurzen Ausschnitt aus den Erinnerungen von Jerzy Rajgrodzki. Die Online-Gedenkveranstaltung kann hier angesehen werden.

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